#MagdasMondayTalk: Das Entweder-Oder-Interview mit Kai Kemnitz

Guten Abend, ihr Lieben und hallo zu #MagdasMondayTalk! <3
Heute mit einem Interview mit Kai Kemnitz. Kai hat sich meinem Entweder-Oder-Interview gestellt.

Beschreibung

Hier hat die Person, die interviewt wird, nicht viel zu sagen. Man muss Entscheidungen treffen, es gibt keine Kompromisse. Ja oder nein. Entweder oder.

Steckbrief

Name: Kai Kemnitz
Schreibt seit: ca. 1985
Erste Veröffentlichung: 2012
Anzahl Veröffentlichungen: 3
Titel: Samyra – Das Fantasy-Rollenspiel: Grundregelwerk (2012), Samyra – Das Fantasy-Rollenspiel: Zauberbuch (2017), Ailcos Fluch (Roman, 2018)
Wohnort: Westerstede, Niedersachsen.

Autorenfoto Kai Kemnitz

Das Interview

Magdalena:
Hallo zum Interview!
Bevor wir mit den Entweder-Oder-Fragen starten, würde ich dir nich gerne meine Standard-Interviewfrage stellen, die du ganz normal beantworten kannst.
Wenn du dich selbst mithilfe von ein bis zwei Farben in Kombination mit einem Duft (z.B. rot und Lebkuchen) beschreiben müsstest, was würdest du wählen und warum?

Kai:
Stell bitte Fragen, die ein Mann auch beantworten kann.

Magdalena:
Haha da musst du fast durch, die andern sind dann um einiges einfacher.
Ich formuliere die frage mal um:
Was ist deine Lieblingsfarbe/welche Farbe passt zu dir und welchen Geruch magst du gerne und wieso? Verbindest du vlt etwas spezielles wie z. B. Schöne Kindheit, Weihnachten etc damit?

Kai:
Eine Lieblingsfarbe habe ich eigentlich nicht. Je nach Stimmung variiert das ganz stark (Wobei ich mir darüber – ehrlich gesagt – nur äußerst selten Gedanken mache). Darf ich “Regenbogen” als Lieblingsfarbe wählen?

Magdalena: 
Klar 🙂

Kai:
Die Frage nach dem Lieblingsduft hatte ich vor einiger Zeit schon einmal in einem anderen Interview. Damals habe ich nichts angegeben. Heute, nach gefühlten fünf Monaten Bedenkzeit (es waren nur ein paar Wochen), würde ich den typischen, erdigen Geruch von “Wald” als Lieblingsduft angeben.
Die Frage nach dem “Warum” kann ich dir sowohl bei Farben als auch beim Duft nicht beantworten. Es gibt einfach Dinge, die man nicht hinterfragen, sondern einfach hinnehmen sollte. Insbesondere Gerüche berühren so viel Unbewusstes, dass es unmöglich ist, zu sagen, was mir daran gefällt.
Wie sagte eine Frau, die sich viel mit Räucherwerk beschäftigt mal zu mir: Gerüche gehen am Bewusstsein vorbei und dringen direkt in die Seele. Mag man für esoterisch abgehoben halten, aber irgendwie hatte sie recht.

Magdalena:
Ah ja, der Geruch ist echt toll. Kein Problem, wenn du keine Erklärung dazu hast. Immerhin hast du recht damit, dass manches eben einfach so ist, wie es ist und es nicht immer einen Grund dafür geben muss.
So. Dann legen wir mit den Entweder-Oder-Fragen los. Du kannst, musst deine Wahl aber nicht weiter erklären. Bist du bereit?

Kai:
Aye aye!

Magdalena:
Buch oder eBook?

Kai:
Buch. Ich besitze nicht einmal einen Reader. Ich brauch Papier in der Hand. Selbst beim Schreiben schreibe ich den ersten Entwurf nicht als Normseite, sondern im endgültigen Printformat. Also ganz klar: BUCH!

Magdalena:
Taschenbuch oder Hardcover?

Kai:
Egal. Tendenziell eher Taschenbuch, weil es leichter und günstiger ist.
Es kommt auf den Inhalt an, nicht auf die Verpackung.

Magdalena:
Was schreibst du lieber, was findest zu einfacher zum Schreiben? Männliche oder weibliche Perspektive?

Kai:
Da ich bisher nur einen Roman geschrieben habe, kann ich das noch nicht ausschöpfend beantworten. Da ich aus der personalen Sicht einer Hauptfigur geschrieben habe, habe ich bisher nur die männliche Perspektive erlebt und auch nie darüber nachgedacht irgendwann mal ein Buch aus weiblicher Sicht zu schreiben. Aber das wäre vielleicht mal ein interessantes Experiment.
Hm… da kommen mir direkt ein paar Ideen…

Magdalena:
Dicke Schinken oder dünne Büchlein?

Kai:
In Zahlen: zwischen 300 und 600 Seiten. Bei weniger ist es zu schnell vorbei, bei mehr dauert es zu lange.
Zählt das jetzt als dick oder dünn?

Magdalena:
600 eher dick, 300 ist aber auch nicht wirklich dünn, aber auch nicht wirklich dick. also keine Ahnung.

Kai:
Genau so ging es mir auch.

Magdalena:
Heldin oder Held?

Kai:
Beim Schreiben oder Lesen?

Magdalena:
Kannst es gern zu beidem sagen 🙂

Kai:
Beim Schreiben eher Held, beim Lesen egal.
Ich muss mich echt zurückhalten, um nicht so viel zu schreiben und damit die Intention dieses Interviews zu sprengen…

Magdalena:

Haha ich glaubs dir, mir fällt es meist auch schwer, mich kurz zu halten.
Klare Trennung zwischen Gut und Böse oder Vermischungen?

Kai:
Vermischung – nicht alles ist Schwarz und Weiß. Abgesehen davon neigen Bücher mit einer klaren Trennung dazu, in Klischees abzurutschen.

Magdalena:
Da hast du Recht – bin ganz deiner Meinung. Eine Protagonistin, zwei Verehrer bzw. mögliche Lover-Kandidaten (hier kann man sich auch das andere Geschlecht denken) : Yay oder Nay?

Kai:
Nay. (Liegt aber daran, dass ich generell nichts mit Liebesromanen, Romances, Romantasy etc. anfangen kann.)

Magdalena:
Sommer oder Winter?

Kai:
Winter – wenn es denn ein echter Winter ist und nicht nur ein anders benannter Schmuddel-Herbst.

Magdalena: 
Hattet ihr heuer Schnee? Bei uns hat es mehr als genug geschneit!

Kai:
Wir hatten hier drei Tage ungefähr zwei Zentimeter Schnee. Und jetzt ist Frühling, die Krokusse blühen, die Vögel balzen…

Magdalena:
Oh. Wir hatten immer mal wieder bis zu dreißig Zentimeter Schnee. Einmal sogar ca. Einen halben Meter hoch.
Bier oder Wein?

Kai:
Weder noch.

Magdalena:
Ich gehe mal davon aus, dass du keinen Alkohol trinkst?

Kai:
So gut wie, ja. Die Antwort oben war nicht ganz korrekt, aber anders ging es kurz nicht. Wenn es im Sommer mal richtig knalleheiß ist, dann trink ich auch mal ein Bier. Aber auch dann alkoholfrei und meistens als Mixgetränk. Wenn ich im Jahr zwei davon trinke, dann ist das schon viel. Es vergehen auch immer wieder Jahre, in denen ich keins trinke.

Magdalena:
Okay, kein schlechtes Vorbild.
Sportlich oder Couchpotato?

Kai:
Und nur, weil es einige Leute immer wieder vermuten. Ich bin kein trockener Alkoholiker, sondern ich mag den beißenden Geschmack von Alkohol einfach nicht.
Iih, was eine fiese Frage und das so kurz nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Aber es lässt sich nicht leugnen: Couchpotato. Aber ich will wieder mehr Sport machen … morgen … vielleicht.

Magdalena:
Fantasy oder Science Fiction?

Kai:
Fantasy (und ab und an mal ein bisschen Science Fiction)

Ailcos Fluch – Kai Kemnitz

Magdalena:
Thriller oder Historischer Roman?

Kai:
Thriller, historische Romane eigentlich nur bis maximal zum Mittelalter

Magdalena:
Große Clique oder wenige gute Freunde?

Kai:
Wenige gute Freunde.

Magdalena:
Elfen/Elben oder Zwerge?

Kai:
Zwerge!!!

Magdalena:
Vampir oder Werwolf?

Kai:
Werwolf.

Magdalena:
Und die letzte Frage:
Wen magst du in Büchern und/oder Filmen lieber: Held oder Bösewicht?

Kai:
Kann ich nicht generell beantworten, dafür gibt es einfach zu viele verschiedene Charaktere – und wie oben schon gesagt, gibt es ja vieles zwischen Schwarz und Weiß. 

Magdalena:
Dann sage ich vielen Dank für deine Zeit und die interessanten Antworten!

Kai:
Ich danke, dass ich dabei sein durfte und entschuldige mich, dass einige Antworten doch länger wurden.

Magdalena:
Das war gar kein Problem.

Das Teenie-Zeitschriften-Quiz: Ein Interview mit der Autorin Ewa A.

Kurzer Steckbrief:

  • Name: Ewa A.
  • Selbstständig freiberufliche Autorin seit 2014
  • Publiziert sowohl im Selfpublishing als auch über Dark Diamonds (Carlsen) und Feelings (Droemer Knaur)
  • 14 Veröffentlichungen (u.a. Zeitenliebe-Trilogie, Die Monde-Saga, …)
(C) Ewa A. Quelle: Amazon.de

Das Interview:

Kursiv = Magda = Interviewer

Hallo Ewa, danke für deine Zeit!

Dann fangen wir mal mit der ersten Frage an und zwar handelt es sich hierbei um meine persönliche Standard-Interviewfrage, die etwas eigenartig ist… die Frage lautet wie folgt: Wenn du dich selbst mithilfe von ein bis zwei Farben in Kombination mit einem Duft (z.B. rot und Lebkuchen) beschreiben müsstest, was würdest du wählen und warum?

Ewa A.:

Ein warmes Violett, ein dunkles Grün und eindeutig wäre es Vanille. Warum? Hm … Violett mag ich, grün sind meine Augen (aber eigentlich sind sie eher hell) und Vanille ist mein Lieblingsduft, der sich auch ganz oft als eine Komponente in meinem Parfum wiederfindet

Frage 2: Wer ist dein heimlicher Schwarm? Nenne jeweils einen Bookboyfriend aus einem deiner Bücher und einem Buch von einem anderen Autor/einer anderen Autorin. Wen wählst du und weshalb?

Ewa A.:

Oh, das ist schwierig, schließlich schwärme ich für alle meine Helden.  Doch nach wie vor habe ich für Carl, der sowohl in meinem “Just a little Teenage-Dream” als auch in meinem “Schicksalsnetz” vorkommt, eine besondere Schwäche. Schwer zu sagen, weshalb. Vermutlich haben es mir sein frecher Humor und seine gutherzige Art angetan. Blane aus Annie J. Deans “Kristallschimmer” aus unserer gemeinsamen Seasons of Magic-Reihe hat ebenso ein Stück meines Herzens für alle Zeiten erobert. Er ist so herrlich geheimnisvoll und versprüht eine besondere sexy Coolness.

Und welcher deiner Charaktere wäre wohl am ehesten als dein/e BFF (best friend forever) geeignet?

Ewa A.:

Ich glaube, das wäre wohl Lijufe aus “Unter den drei Monden”. Ihre lustige Art, ihr Optimismus und ihre Loyalität machen sie für mich zur besten Freundin schlechthin.

(C) Carlsen Verlag
Quelle: Amazon.de

Ja, das sind echt gute Charakterzüge für eine beste Freundin!

Wie würdest du deinen Charakter mit 3-5 Eigenschaften beschreiben?

Ewa A.:

Zuverlässig, manchmal etwas detailbesessen, geduldig, schrecklich neugierig, harmoniebedürftig.

Was ist neben dem Schreiben dein liebstes Hobby?

Ewa A.: Ich lese natürlich sehr gerne. Aber auch mit backen, stricken, häkeln, sowie basteln und zocken kann ich mir sehr gut die Zeit vertreiben. Bei mir gibt es da oft so Phasen, in denen ich nur das eine oder das andere mache, bis mich die Lust auf was Neues packt.

Das hört sich ja sehr vielseitig an!

Hast du ein Vorbild in deinem Leben?

Ewa A.:

Ich habe kein Vorbild, eher eine Maxime. Es ist ein Spruch von Wilhelm Raabe:

Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strome des Lebens.

Das ist ein schöner Spruch!

Was ist deine Lieblingsdisneyfigur und falls es eine Märchenfigur ist: könntest du dir vorstellen darüber mal eine Adaption zu schreiben?

Ewa A.:

Jetzt muss ich grinsen, denn eine meiner Lieblingsfiguren von Disney ist Aladdin und man könnte sagen, dass ich bereits eine Adaption dazu geschrieben habe. Allerdings gibt es darin kein junger Dieb, der eine Wunderlampe findet, sondern eine junge Bäckerstochter, die ein Amulett erbt, das ebenfalls einen Dschinn beherbergt. Für alle Interessierten, das Buch trägt den Titel “1001 zauberhafter Wunsch”.

Na da hab ich ja unabsichtlich eine sehr passende Frage gestellt. Gibt es unter deinen Büchern ein totales Herzensbuch, das zwischen den anderen heraussticht, oder liebst du alle gleich viel?

Ewa A.:

Also eigentlich mag ich alle meine Bücher gleich, da mir die Aussagen und Figuren von jedem einzelnen am Herzen liegen.

Na das ist doch toll! Da es sich hier ja um ein Teenie-Zeitschriften-Quiz handelt, darf eine Frage natürlich keinesfalls fehlen: wie stehst du zu Boybands? Bist/warst du schon mal Fan einer solchen? Wenn ja, von welcher?

Ja, aber sicher. Da ich allerdings etwas älter bin, gehören diese heute zu den Klassikern: Queen, Wham, Depeche Mode

Uii Queen ist mega!!!

Welche ist deine Lieblingsjahreszeit und wieso?

Der Herbst, denn er ist so vielseitig mit seinen goldenen sonnigen Tagen, den Nebel verhangenen Feldern und dem bunten Laub, an dem ich mich nicht satt sehen kann. Einfach eine tolle Jahreszeit.

So, dann kommen wir auch schon zur letzten Frage:

Welches Buch würdest du interessierten LeserInnen empfehlen, die noch kein Buch von dir gelesen haben, nun aber eines lesen möchten?

Das ist bei meinen Romanen gar nicht so leicht, weil sie zwar alle zum Genre Romance zählen, aber oft noch andere Genre in sich tragen. Wenn derjenige gerne Fantasy mit Humor und Romantik lesen mag, würde ich ihm zu “Unter den drei Monden” raten. Mag er lieber Crime mit Erotik und ist historischen Romanen nicht abgeneigt, würde ich ihm “Zeitenliebe 2: Zwei Seelen in einem Herz” empfehlen. Steht er mehr auf Contemporary Romance oder Chick-Lit eher “Just a little Teenage-Dream” oder “Me, my friends & one wedding: Ashley”. Für Märchenliebhaber wäre vielleicht “1001 zauberhafter Wunsch” etwas. Es kommt also ganz auf die Vorlieben an.

Eine gut erklärte Leseempfehlung!

Vielen Dank für deine tollen Fragen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

[Werbung – unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: „Die Grimm-Chroniken 11: Träume aus Gold und Stroh“ von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Träume aus Gold und Stroh

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 11)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 194 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 01.03.2019

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.


© Sternensand Verlag

Klappentext:

„In Träumen ist nichts unmöglich: Tote können wieder ein Teil unseres Lebens sein, wir erreichen die Ziele, von denen wir nicht einmal zu hoffen wagen, und wir sind mit den Menschen zusammen, nach denen wir uns sonst nur aus der Ferne sehnen. Ich bin in der Lage, Träume zu schenken. Meine Begabung hat sich herumgesprochen und dadurch wurde die böse Königin auf meine Familie aufmerksam. Sie nennt mich Rapunzel. Manchmal frage ich mich, ob es nicht eher ein Fluch ist, anders zu sein.“

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 11 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 10 enthalten!

Der Schreibstil

Was soll ich noch groß sagen? Mayas malerisch erzählender Schreibstil zieht sich auch durch diesen Band und passt perfekt zu Märchen. Gleichzeitig ließ sich auch diese Geschichte recht flott und flüssig lesen.

Die Geschichte

Wie der Klappentext bereits verrät, lernen wir auch in diesem Band eine neue Person besser kennen. Ihre Fähigkeiten und ihre Charakterzüge, sowie ihre Vergangenheit. Gleichzeitig begleiten wir weiterhin Joe in der Gegenwart, der sozusagen von außen versucht, seinen Freunden zu helfen, jedoch bekommt er nun auch Unterstützung. Margery kommt in diesem Band etwas kurz, was mich aber nicht wirklich gestört hab. Denn dafür lernen wir LeserInnen auch noch andere Nebencharaktere besser kennen, deren Geschichte/n ich sehr interessant und spannend erzählt fand. Gleichzeitig war das Tempo in „Träumen aus Gold und Stroh“ um einiges ruhiger, als im vorangegangenen Band. Ich persönlich fand das ziemlich gut, da man so etwas verschnaufen kann und die Geschichte trotzdem voranschreitet. Ich würde sagen, dass Band 11 einem vor allem die (neuen) Charaktere näherbringt und sie noch lebendiger erscheinen lässt. Es ist kein Band voller dramatischer Wendungen, doch man erfährt trotzdem ziemlich viel, was auch so einige Ungereimtheiten der früheren Bände nun erklärt. Weitere Märchen wurden auch unerwartete Weise mit einander verknüpft und doch wirkt nichts wahllos zusammengewürfelt, sondern man erkennt immer mehr, dass sich ein roter Faden durch die ganzen Geschehnisse zieht.

Fazit

Auch Band 11 der Grimm-Chroniken fand ich sehr interessant und spannend zu lesen. Weitere Märchen werden miteinander verknüpft, während Band 11 vor allem eine Bühne für die (Neben-)Charaktere bietet, während die Story an sich keinesfalls auf der Strecke bleibt. Ich fiebere schon gespannt dem Staffel-Finale entgegen!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 11: Träume aus Gold und Stroh“ 4,5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keiner Weise beeinflusst.

[Werbung – unbezahlt] Rezension: “Die Grimm Chroniken 10: Der schwarze Spiegel” von Maya Shepherd

Infos:
Titel: Der schwarze Spiegel

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 10)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 318 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 01.02.2019

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Die Grimm Chroniken 10: Der schwarze Spiegel
©Sternensand Verlag

Klappentext:

“Wer oder was ist böse? Die Antwort liefert die Jubiläumsfolge der ›Grimm-Chroniken‹ und enthüllt dabei eines der größten Geheimnisse der kompletten Serie.

Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, die ich heute war, sondern als jene Apfelprinzessin, die voller Zuversicht und Träume in ihre Zukunft geblickt hatte.

»Ist es nicht erstaunlich, dass das eigene Spiegelbild einem ganz anders erscheint als das, was andere Menschen von einem wahrnehmen? Niemand ist in der Lage, sich selbst so zu sehen, wie er ist. Wenn ich meine eigene Dunkelheit nicht erfassen kann, ist es dann möglich, dass das Böse längst Besitz von mir ergriffen hat?« “
Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Endlich!
Das war ein beinahe allgegenwärtiger Gedanke meinerseits beim Lesen der Jubiläumsfolge. Denn endlich werden einige wichtige Fragen geklärt. Außerdem zeigt sich Dorian auch mal wieder.
Maya hat es wieder mit ihrem Bilder malenden Schreibstil geschafft, mich nach Engelland zu entführen, mir Geheimnisse anzuvertrauen und grausame Bilder so genau zu beschreiben, dass mir tatsächlich ein wenig übel wurde beim Lesen.

Die zehnte Folge hat nicht nur mehr Seiten, sondern auch mehr Überraschungsmomente und vor allem mehr ungeschonte Grausamkeiten. Die Nebencharaktere, welche wir in den vorherigen Bänden kennengelernt und vielleicht auch in unser Herz geschlossen haben, mussten erstmal zurücktreten. Denn hier geht es um Mary, Dorian, den Drachen und den Spiegel. Ich fand es gut, dass ihnen in diesem Band die Bühne überlassen wurde.

Diese Folge ist vielleicht nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber hey, ich habs auch überstanden und ich bin ein ziemlicher Angsthase. Wie schon gesagt, bekommen endlich ein paar Charaktere den Mund auf und offenbaren ihre Taten und/oder Hinterhalte. Vieles überraschte mich, ich hatte aber auch einen “Ha! Ich wusste es!” – Moment, wobei ich mir das Ausmaß der Bedeutung des Ganzen zuvor nicht vorstellen konnte. Ich weiß, ich rede hier wahrscheinlich selbst gerade in Rätseln. Aber ich will niemanden spoilern.

In den Grimm-Chroniken 10: “Der schwarze Spiegel” erfahren wir mehr darüber, wer wirklich böse und wer gut ist, erfahren grausame Geheimnisse und lernen auch mehr oder weniger neue Charaktere kennen. Aber auch altbekannte, vielleicht schon fast in Vergessenheit geratene Personen tauchen erneut auf und ziehen einen roten Faden mit sich, der verdeutlicht, wie sehr Maya darauf achtet, dass die Story gut durchdacht erzählt wird und so lamgsam glaube ich, dass nichts in den Grimm Chroniken einfach nur so passiert.

Fazit:
Ich weiß, ich habe schon oft bei dieser Reihe gesagt, dass dieser oder jener Band zu meinen Lieblingen gehört. Aber Band 10 ist eindeutig mein Favorit, denn Maya hat endlich die Geheimnisse gelüftet, die mir langsam aber sicher begonnen haben, mir auf den Keks zu gehen. Außerdem hat es bislang kein Band dieser Reihe geschafft, mich so zu fesseln wie “Der schwarze Spiegel”!

Band 10 der Grimm Chroniken bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen und eine klare Leseempfehlung, wobei ihr euch kein locker-flockiges, romantisches Märchen erhoffen solltet.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keiner Weise beeinflusst.

[Werbung – unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: „Die Grimm-Chroniken 9: Die verbotene Farbe“ von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Die verbotene Farbe

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 9)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 194 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 11.01.2019

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Bild: ©Sternensand Verlag

Klappentext:

“Samt eines kühlen Lufthauchs trat eine Gestalt in einem roten Umhang ein. Sie streifte sich die Kapuze vom Kopf und zum Vorschein kam ein etwa sechzehnjähriges Mädchen. In gewisser Weise wirkte sie wie eine ältere und taffere Version von Rotkäppchen, nur dass sie außer eines Korbes mit Wein und Kuchen auch noch eine große, scharfe Sense bei sich trug.”

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 9 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 8 enthalten!

Der Schreibstil

Wie auch in den vorangegangenen Bänden mochte ich Maya Shepherds Schreibstil sehr gerne. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, die Formulierungen passen zu jeweiligen Zeit in der die Szenen spielen. In diesem Band ist es jedoch das erste Mal vorgekommen, dass in dem Erzählstrang, der um 1800 spielt, ein paar kurze Formulierungen vorgekommen sind, die ich eher passend für den Erzählstrang von 2012 finden würde, aber das hat mich ehrlich gesagt auch nicht weiter gestört.

Die Geschichte

In diesem Band erfahren wir mehr über Mary und Margery, erleben gemeinsam mit Maggy Engelland und lernen einen neuen Charakter, nämlich Simonja kennen und begleiten Joe auf einer Reise, auf der er jemand neues kennenlernt.

Am allerbesten haben mir der Erzählstränge um Maggy, Simonja sowie Hänsel und Gretel gefallen. Ich fand es gut, dass das Augenmerk mal weniger auf Margery und Mary lag und man Engelland auch aus der Perspektive von anderen Personen erleben konnte. Wie finden die Bewohner ihr Land? Fürchten sie sich vor der Königin oder vor Schneewitchen? Gibt es so etwas wie einen Alltag oder normale Leute in Engelland? Ich fand es wirklich super, dass einige dieser Fragen im Laufe dieses Bandes geklärt werden. Außerdem wurde mit Simonja ein sehr interessanter neuer Charakter in die Grimm-Chroniken eingeführt. Es ist generell spannend die zwei Generationen – Mary und die Leute, die in etwa in ihrem Alter sind, die sie teilweise schon von früher kennt und Margery und andere Kinder in Engelland, teils mit dem Leser/der LeserIn nicht unbekannten Eltern. Dieser Band ist frisch, spannend, aber nicht ganz so düster wie die zwei zuvor und gehört zu einem meiner Lieblinge der Grimm-Chroniken.

Fazit

Mir hat es richtig gut gefallen, neue Charakter kennenzulernen und aus neuen Perspektiven das Leben in Engelland und seine Bewohner und Herrscher zu betrachten. Ein nicht allzu energiegeladener Band, der trotzdem spannend ist und Lust auf den nächsten Band macht.

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 9: Die verbotene Farbe“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keiner Weise beeinflusst.

Jahresrückblick 2018

2018 war ein Jahr, dass man nicht mit wenigen Worten beschreiben kann.

2018 war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.

Lesehighlights 2018

Es wird nochl eine genauere Auflistung der Bücher geben, die ich 2018 gelesen habe, aber ich habe mein Bullet Journal zurzeit nicht da und dort habe ich alle Bücher, die ich 2018 gelesen habe, aufgelistet und nur dort. Aber ich kann euch schon mal sagen, dass es ca. 50 waren. Im Vergleich zu anderen LeserInnen sind das zwar nicht viele, aber ich bin echt zufrieden damit, da ich nicht so viel Zeit zum Lesen hatte bzw. habe.

Kommen wir zuerst zu meinen literarischen Highlights. Einfach so aus dem Bauch heraus, möchte ich folgende Bücher bzw. Buchreihen nennen.

  • Die Jahreszeiten-Bände von Jennifer Wolf. Ich habe 2018 mit „Morgentau“ begonnen und mit „Göttertochter“ beendet. „Morgentau“ war das erste Buch, welches ich von Jennifer Wolf gelesen habe, und ich bin absolut begeistert von ihrem Schreibstil und der tollen Welt, die sie mit ihren Worten erschaffen hat. „Göttersohn“ habe ich mir heute als eBook geholt und ich habe vor, noch viele weitere Bücher dieser Autorin zu kaufen und zu lesen. Mit den Jahreszeiten habe ich gelacht und geweint. Diese Bücher sind teilweise wirklich sehr emotional und ich habe bislang jede Seite davon geliebt.
  • Auch „Evig Roses“ von Jasmin Romana Welsch darf bei meinen Highlights nicht fehlen. Seit „BE with US“ bin ich ein großer Fan von Jasmins New Adults und mit Emma hat sie bei mir für viele tolle Lesestunden und herzhafte Lacher gesorgt. Ich dachte anfangs echt, dass diese Bücher nichts für mich sind, da ich nicht wusste, was ich von der Thematik halten soll. Aber Jasmin hat das mit sehr viel Humor gelöst und doch kommen auch andere Gefühle und Themen, wie Selbstzweifel und echte Zuneigung, nicht zu kurz. Nach Band 4 warte ich nun schon gespannt auf den finalen Band der Reihe.
  • Und dann sind da noch „Royal“ von Valentina Fast und „Selection“ von Keira Cass. Ich nenne diese zwei Buchreihen jetzt auf einmal, weil sie wahrscheinlich schon von einigen verglichen wurden und auch, wenn mich beide Buchreihen fesseln und begeistern konnten und die Thematik sehr ähnlich ist, sind die Geschichten doch auch wieder sehr unterschiedlich und die Personen sind auch individuell. Ich kann kaum sagen, welche Story mir besser gefallen hat. Beide Reihen hatten Sucht- und Bookboyfriend-Potential und ich freue mich schon darauf, Band 4, 5 und die Bonusgeschichten zu „Selection“ zu lesen und hoffentlich irgendwann „Royal“ zu re-readen.

Mein persönliches (privates) 2018

In 2018…

…habe ich mein erstes eigenes Buch beendet und die erste Hälfte des zweiten geschrieben.

…habe Wein in der Steiermark getrunken und Jasmin Romana Welschs Toilette benutzt.

…habe um meinen Großvater getrauert.

…habe Fische in Kroatien bestaunt.

Ich habe Exposés geschrieben, an einem Speed-Pitching teilgenommen. Und habe Absagen erhalten.

Ich habe für die Uni gestrebert und Exkursionen im Sonnenschein gemacht.

Ich habe manchmal an mir selbst und meinen Träumen gezweifelt.

Ich habe unter Tränen auf ein Video gesprochen, um mich selbst immer wieder daran zu erinnern, warum es wichtig ist, sich nicht unterkriegen zu lassen und an seinen Träumen festzuhalten. Und um mir selbst vor Augen zu führen, was ich mit meinen 20 Jahren schon alles geschafft habe und dass man weniger darauf schauen sollte, was andere alles schaffen, und sich nicht immer damit vergleichen sollte. Dass es okay ist, sich selbst auch hin und wieder stolz auf die Schulter zu klopfen.

In 2018 habe ich gelacht, geliebt, viel geweint und gezweifelt.

Und kurz vor Weihnachten, als 2018 sich bereits dem Ende zugeneigt hat, habe ich Bestätigung darin erhalten, dass es sich lohnt zu kämpfen und nicht immer darauf hören sollte, wenn andere sagen, dass etwas kaum zu schaffen ist.

Nein, mein Buch hat noch immer kein Zuhause in einem Verlag gefunden.

Aber ich konnte endlich einen Teil einer meiner größten Ängste ablegen.

2019 habe ich viel vor und bin gespannt, was das neue Jahr bereit hält!

[Werbung-unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: “Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Gesang der Sirenen

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 4)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 142 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 4.Mai 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Klappentext:

„Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.

Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.

Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.

 

»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«“

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 4 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 3 enthalten!

Meine Rezensionen zu Band 1-3 findet ihr auch hier auf meinem Blog

Der Schreibstil

Auch in diesem Band konnte mich die Autorin mit ihrem sehr detailreichen Schreibstil verzaubern. Schnell sind auch die neuen Orte und Personen vor meinem Inneren Auge erschienen und ch konnte bestens in die Geschichte eintauchen.

Die Geschichte

Band 1, 2 und 3 der Grimm-Chroniken haben mir ja schon gut gefallen. Aber Band 4: Der Gesang der Sirenen hat einfach alles noch einmal getoppt. Auch meine Erwartungen wurden übertroffen!

Das Buch beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung bzw. Rückblende, was im letzten Band in den einzelnen Erzählsträngen passiert ist. Das hat mir sehr gut geholfen, gleich wieder in die Geschichte einsteigen zu können, da ich mir bei manchen Aspekten nicht mehr genau sicher war, wann und wie sie genau passiert sind.

Auch in diesem Teil der Reihe erfährt man wieder gleichzeitig, was Will in Schneewitchens Traum erlebt, was Maggy und ihr Bruder Joe währenddessen machen und wie es auf Marys und Dorians Reise weitergeht. Maya Shepherd verknüpft hierbei gekonnt ein paar weitere Märchen mit der Hauptstory und verpackt immer wieder ein paar kleine Details, die dafür sorgen, dass alle bisher erschienen Bände so gut zusammenpassen und die die Geschichten immer wieder zu etwas Besonderem machen.

Vor allem fand ich toll, dass die Geschichte nun so richtig in Fahrt gekommen ist. Es ist und bleibt spannend, in allen Erzählsträngen. Mary und Dorian stellen sich einige Gefahren über den Weg, die es zu überwinden heißt. Will kämpft damit, sein „Wahres-Ich“ zu erkennen und gleichzeitig zu entscheiden, was er bezüglich Schneewitchen machen sollte. Diese begleiten wir als Leser währenddessen in einem weiteren Abschnitt ihres Lebens. Außerdem taucht ein mehr oder weniger neuer Charakter auf, der mich total begeistern konnte.

Am allermeisten haben mir die Szenen von Maggy in der Bibliothek gefallen. Nicht nur, dass ich mich ihr bezüglich ihrer Liebe zu Büchern so verbunden gefühlt habe, sondern auch hier hat die Autorin ein so wundervolles Element eingebaut. Die Geschichte wirkt so irgendwie reeller und setzt gleichzeitig zumindest Joe und Maggy irgendwie auch auf eine ähnliche Ebene wie uns Leser, was mich den beiden noch verbundener fühlen lassen hat.

Fazit

Der bislang spannendste Teil der Grimm-Chroniken, dessen Dynamik und kleinen Details mich total verzaubern konnten! Leider ist das der letzte Band, der vor der Sommerpause erscheint, aber ich bin mir sicher, dass es das Warten auf Band 5 wert ist!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

 

[Rezensionsexemplar] Rezension: „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach

Titel: Feiy – Im Licht des Mondes (Band 1)

Reihe: Dunkle Feen (1)

Autorin: Juliane Maibach

Seitenanzahl: 332 Seiten

ISBN: 978-2919800483

Klappentext:

„Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.

Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen äußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue Träne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.

Vince spürt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.“

(Quelle: http://www.juliane-maibach.com)

Meine Meinung:

Dadurch, dass mir Julianes Seelenlos-Reihe so gu gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut, als sie mir angeboten hat, „Feiy – Im Licht des Mondes“ als Rezensionsexemplar zu lesen.

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da ich zwar schon Bücher über Feen oder Feiys gelesen habe, der Klappentext hier aber eine ganz neue Geschichte vermuten ließ. Und mit dieser Vermutung lag ich auch durchaus richtig.

Der Schreibstil

Ich mag den Schreibstil von Juliane Maibach einfach. Er ist so schön bildhaft und doch nicht allzu verschnörkelt geschrieben. Es fällt mir immer wieder leicht, ihre Bücher in kurzer Zeit zu lesen, was nicht nur an der Spannung liegt, sondern auch daran, dass sich ihr Schreibstil so flüssig lesen lässt. Auch in diesem Buch konnte ich mir die Welt und die Figuren wieder richtig gut vorstellen und konnte so schnell in der Geschichte versinken und alles um mich herum vergessen.

Die Geschichte

Auch wenn es hier im Gegensatz zur Seelenlos-Reihe um eine ganz andere Thematik geht, Machen sich auch hier die Protagonisten Alice und Vince auf eine Reise durch teils ziemlich gefährliche Gebiete und man lernt so nach und nach immer mehr von der fremden Welt kennen, ohne diese direkt beschrieben zu bekommen. Juliane schafft es, die Grundfesten zu legen, jedoch bleibt hier immer noch genug Spielraum, um auch die eigene Fantasie einzubringen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Aufgabe von Feiys ist es, Verträge mit Menschen abzuschließen und so ihr Lebenslicht zu erhalten, welches sie wiederum an ihren Talim abgeben müssen und dafür erhalten sie dann eine Provision. So gesehen, sind Feiys nicht gerade die guten Feen, die man sich so oft vorstellt. Doch wie es auch bei uns Menschen ist, ist nicht jeder gleich und man sollte sich nicht allzu schnell eine Meinung bilden. Denn Alice und Vince brechen aus den „Vorurteilen“ immer wieder aus, auch wenn sie sich dennoch an gewisse Regeln halten müssen, um zu überleben. Denn ein Feiy verpflichtet sich einem einzigen Talim und ist dann sein Leben lang von diesem abhängig.

Die Charaktere

Alice

Alice ist in dieser Geschichte von Anfang an eine ziemlich taffe Feiy, die es sich gerne durch ihre Provision gutgehen lässt. Sie mag es nicht sonderlich, den Menschen ihr Lebenslicht zu entziehen, sie will aber auch nur ungern auf den Luxus eines eigenen Bettes und eines Bads verzichten und so muss sie wohl oder übel ihren Beruf nachgehen. Sie ist aber nicht skrupellos, wenn sie auch etwas unvorsichtig beim kämpfen ist. Denn Feiys haben auch einige magische Gaben und so verwüstet sie bei der Verteidigung vor bösen Wesen auch hin und wieder einmal aus Versehen ein Haus oder ähnliches. Eigentlich ist sie eine Einzelgängerin. Als sie den etwas unbeholfen wirkenden Vince trifft, der so gerne magische Kräfte erlangen würde macht sie jedoch eine Ausnahme und nimmt ihn unter ihre Fittiche.

Vince

Es ist sein größter Traum, magische Kräfte zu erlangen, auch wenn das heißt, dass er ein Feiy werden muss und so den „Befehlen“ eines Talim unterliegt. Als er auf Alice trifft, wittert er seine Chance diesen Traum zu verwirklichen und lässt nicht locker, bis er Alice zu ihrem Talim begleiten darf. Mich erinnert er von seiner Persönlichkeit her immer wieder an Asrell aus der Seelenlos-Reihe, was ich aber gut gefunden habe, da er ja nicht genau so wie Asrell ist, aber ich hin und wieder an ihn erinnert werde. Er ist zwar nicht der beste Kämpfer, aber er hat einen sehr starken Willen und so kann er sich immer wieder durchboxen.

Allgemein

Juliane Maibach hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in diese fremde Welt zu entführen. Auch, wenn das Buch nicht durchgehend vollgepumpt mit Spannung war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Am Ende des Buches hat mich die Autorin mit einigen Fragezeichen zurückgelassen, vor allem da ich nicht weiß, wem ich von den Nebencharakteren trauen kann und wem nicht. Ich habe schon einige Vermutungen, wer eine düstere Seite an sich hat und nur so einiges vorspielt, aber wahrscheinlich liege ich mal wieder voll daneben, was bei Juliane Maibachs Büchern nichts Neues wäre. Sie schafft es immer wieder, mich zu überraschen, was ich gleich noch spannender an ihren Büchern und so auch an „Feiy – Im Licht des Mondes“. Ich verstehe zwar nicht vollkommen, warum dieses Buch diesen Titel trägt, aber das macht mir eigentlich nichts aus.

Fazit

Ein spannender Romantic Fantasy Roman mit teils bekannten, teils ganz neuen Elementen, sowie sympathischen Charakteren, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Ich vergebe für „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach 5 von 5 möglichen Sternen und kann euch das Buch wirklich empfehlen!

Vielen Dank an Juliane Maibach für dieses (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

[Werbung-unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: “Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Schlafende Tod

Reihe: Die Grimm Chroniken

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 132 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 6.April 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Klappentext:

Goldenes Sonnenlicht fiel durch die Scheiben direkt auf den Glassarg, in dem ein Mädchen schlief. Schwarzes glattes Haar lag ihr über die schmalen Schultern und reichte bis zu ihren Brüsten. Es glänzte seidig, als wäre es gerade erst gebürstet worden. Lange dunkle Wimpern umrahmten ihre geschlossenen Augen. Sie trug ein blütenreines weißes Kleid aus zarter Spitze. Wie sie dort lag, wirkte sie vollkommen friedlich, so als könne sie keiner Menschenseele etwas zuleide tun.

Es herrschte eine andächtige Stille, die von Rumpelstein zerbrochen wurde. »Töte sie, Wilhelm«, forderte er mit kalter Härte. »Bohre ihr einen Pflock ins Herz. Nur so können wir sicher sein, dass sie wirklich tot ist.«

Quelle: https://sternensand-shop.ch/collections/maya-shepherd/products/die-grimm-chroniken-3-der-schlafende-tod?variant=10410251321387

Meine Meinung:

Das hier ist Band 3 einer Reihe, deshalb könnte diese Rezension Spoiler zu Band 1 und 2 enthalten!

Meine Rezension zu Band 1 und Band 2 findet ihr auch auf meinem Blog.

Der Schreibstil

Ich will gar nicht zu viel dazu sagen, da ich das ja auch schon in den vorangegangenen Rezensionen zu Band 1 und 2 getan habe. Aber: Mayas Schreibstil gefällt mir immer noch super gut und ich kann mir sowohl die Personen als auch die Orte deshalb echt gut vorstellen.

Die Geschichte

Wie ihr schon am Klappentext erkennen könnt, lernen wir einen mehr oder weniger neuen Charakter in diesem Band kennen. Dieses Mädchen wird eine wichtige Rolle spielen und ich fand es sehr, sehr spannend mehr über es zu erfahren. Auch begleitet man weiterhin Mary und Doria, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Ich fand es einfach toll, dass sich die Geschichten von Will und Mary in diesem Band noch viel mehr miteinander verstrickt haben! Ich war ja anfangs der Meinung, dass ich die Kapitel über Mary mehr mag, als die über Will, weil sie einfach mehr Märchenelemente enhalten. Jetzt wo sich beide Geschichten immer mehr überschneiden, kann man das eigentlich nicht mehr wirklich als Argument nehmen und da wurde mir plötzlich klar, das ich einfach Will nicht sonderlich sympathisch finde. Das soll jetzt nicht heißen, das er mich nervt oder dass ich die Stellen, an denen er vorkommt, nicht gerne lese, aber ich denke einfach, dass ich nicht mit ihm befreundet sein wollen würde, wenn ich im echten Leben auf ihn treffen würde.

Was mir am Allerbesten gefallen hat, sind eigentlich alle Kapitel über das „geheimnisvolle Mädchen“. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde, aber diese Szenen sind so toll und bildhaft beschrieben – die anderen eigentlich auch, aber diese sind mir doch besonders im Gedächtnis geblieben. Man lernt einige Charaktere nun auch von anderen Seiten kennen und wieder war ich mir nicht so sicher, wer gut und wer böse ist. Immer, wenn ich einen Charakter besonders sympathisch gefunden habe, hatte ich das Gefühl, dass ich bei meiner Meinung über sie/ihn falsch liegen könnte. Bis auf Maggy. Ich glaube sie ist einfach wirklich eine gute Seele.

Auch fand ich es toll, wie magische/übernatürliche Wesen immer besser in die Geschichte eingebaut wurden, ohne, das der Fokus zu stark auf diesen Aspekt gelegt wurde.

Weiters kommt immer wieder auch ein wenig Spannung auf und wie der Titel und auch der Klappentext bereits zeigen, spielt auch der Tod eine gewisse Rolle.

Fazit

Eine spannende und wunderschön bildhaft beschriebene Geschichte über Familie, Freundschaft, Tod und Märchen. Ich bin begeistert von den Grimm-Chroniken und freue mich schon sehr auf Band 4!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

[Rezensionsexemplar] Rezension: “Märchenwelt” von Michael Köhlmeier (HG.)

Infos:

Titel: Märchenwelt

Herausgeber: Michael Köhlmeier

Seitenanzahl: ca. 730 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 09.Oktober 2017

ISBN: 978-3-328-10221-2

Das Buch ist als eBook, Hörbuch und als Taschenbuch erhältlich.

Klappentext:

Märchen sind der älteste Wissensspeicher der Menschheit und ein Spiegel ihrer Träume, Ängste und Wünsche. Michael Köhlmeier, gefeierter Romancier und begnadeter Erzähler, hat einhundert Geschichten aus aller Welt gesammelt und nach Urszenen geordnet. Neben altbekannten Klassikern – etwa den Märchen der Brüder Grimm, von Hans Christian Andersen oder den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht – gibt es neue Perlen zu entdecken: isländische Sagen und Märchen aus der Karibik ebenso wie Überlieferungen aus den Steppen Nordamerikas. Ein Schatz für jeden Märchenliebhaber, egal ob groß oder klein.“

Quelle: https://blogger.randomhouse.de

Meine Meinung:

Dass ich ein großer Märchenfan bin, dürftet ihr ja inzwischen wissen. Als ich dann dieses Buch in einer Buchhandlung gesehen habe, musste ich es sofort im Bloggerportal von der Randomhouse Verlagsgruppe anfragen. Ich war überglücklich, als ich das Buch dann wirklich als Rezensionsexemplar erhalten habe. (Die Tatsache, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, hat in keiner Weise meine hier wiedergegebene Meinung beeinflusst.) Vielen Dank an dieser Stelle an den Penguin Verlag!

Jedenfalls war ich sehr gespannt auf das Buch und ich hatte eine relativ hohe Erwartung, da mir das Cover mit diesen goldenen Verzierungen unglaublich gut gefällt und ich Herrn Michael Köhlmeier schon von Büchern wie „Die Nibelungen: neu erzählt“ aus der Schule kannte.

Besonders toll fand ich, dass das Buch in zehn Kapitel zu je zehn Märchen aufgeteilt ist, je nach Thema. So trägt beispielsweise ein Kapitel den Titel „Bruder und Schwester“ und darin wurden zehn Märchen zusammengefasst, in denen es um Geschwister geht oder in denen eben Geschiwster eine wichtige Rolle spielen. Außerdem hat es mir richtig gut gefallen, dass nicht nur die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm oder jene von Hans Christian Andersen in diesem Buch vorkommen, sondern man lernt auch sehr viele neue Märchen aus aller Welt kennen – wie der Titel des Buches auch schon vermuten lässt. Auffallend war für mich auch, dass ich immer dachte, Märchen hätten meistens einen kleinen Lehrgehalt. Zumindest kommt mir das bei den Grimm-Märchen oft so vor. In diesem Buch habe ich aber auch Märchen gelesen, aus anderen Ländern wie beispielsweise Mazedonien, Japan etc. und diese Märchen haben sich doch teils vom Aufbau und auch von der Handlung her sehr unterschieden. So gewinnen doch auch mal die Bösen und ich hatte absolut nicht damit gerechnet, dass diese Märchen so enden würden. Ich wurde also beim Lesen dieses Buches auch immer wieder überrascht.

Hervorheben möchte ich auch noch, wie viel Mühe sich der Herausgeber gemacht hat (vermute ich zumindest). Nicht nur hat er 100 Märchen gesammelt und nach der Thematik geordnet. Nein, er hat auch noch wirklich schöne, erklärende Einleitungen zu allen Kapiteln verfasst. Und er hat uns LeserInnen einen Einblick in seine Kindheit und die Bedeutung von Märchen in seinem eigenen Leben gegeben. Mir hat alleine das „Vorwort“, welches den Titel „Wo das Erzählen noch geholfen hat“ trägt, schon unglaublich gut gefallen – mir ist richtig warm um’s Herz geworden und ich habe auch Einiges über Märchen dazugelernt. Außerdem habe ich in diesem Buch eineige Dinge über die Gebrüder Grimm, natürlich auch im Bezug zu ihren Märchen, erfahren, die mir zuvor noch unbekannt waren.

Natürlich waren auch immer wieder Märchen dabei gewesen, die mir nicht so gut gefallen haben, aber so ist das eben in Sammlungen von Geschichten: man kann nicht mit allem den Geschmack von allen LeserInnen treffen, das finde ich also auch gar nicht schlimm.

Das Einzige, was dieses Buch für mich noch besser hätte machen können, wäre die ein oder andere Illustration gewesen, denn dieses Buch besteht wirklich nur aus Text. Aber eigentlich finde ich das auf eine gewisse Weise auch wieder gut, denn so merkt man, dass es kein Kindermärchenbuch ist, sondern vor allem auch erwachsenen LeserInnen unterschiedliche Märchen durch dieses Buch wieder nähergebracht werden können. Denn Märchen sind nicht nur etwas für Kinder.

Fazit

Es war wirklich toll, Märchen von überall her zu lesen und dadurch auch neue Geschichten kennenzulernen. Die Vielfalt der hier gesammelten Märchen konnte mich voll überzeugen. Weiters merkt man, dass sich Herr Köhlmeier sehr viel Mühe beim Zusammenstellen der Kapitel gegeben hat. Ich werde das Buch gut aufbewahren, um hoffentlich irgendwann meinen zukünftigen Kindern daraus vorlesen zu können. Alles in allem, kann ich das Buch von Herzen weiterempfehlen!

Ich vergebe für „Märchenwelt“ 5 von 5 möglichen Sternen.