[Werbung – unbezahlt] Rezension: “Die Grimm Chroniken 10: Der schwarze Spiegel” von Maya Shepherd

Infos:
Titel: Der schwarze Spiegel

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 10)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 318 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 01.02.2019

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Die Grimm Chroniken 10: Der schwarze Spiegel
©Sternensand Verlag

Klappentext:

“Wer oder was ist böse? Die Antwort liefert die Jubiläumsfolge der ›Grimm-Chroniken‹ und enthüllt dabei eines der größten Geheimnisse der kompletten Serie.

Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, die ich heute war, sondern als jene Apfelprinzessin, die voller Zuversicht und Träume in ihre Zukunft geblickt hatte.

»Ist es nicht erstaunlich, dass das eigene Spiegelbild einem ganz anders erscheint als das, was andere Menschen von einem wahrnehmen? Niemand ist in der Lage, sich selbst so zu sehen, wie er ist. Wenn ich meine eigene Dunkelheit nicht erfassen kann, ist es dann möglich, dass das Böse längst Besitz von mir ergriffen hat?« “
Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Endlich!
Das war ein beinahe allgegenwärtiger Gedanke meinerseits beim Lesen der Jubiläumsfolge. Denn endlich werden einige wichtige Fragen geklärt. Außerdem zeigt sich Dorian auch mal wieder.
Maya hat es wieder mit ihrem Bilder malenden Schreibstil geschafft, mich nach Engelland zu entführen, mir Geheimnisse anzuvertrauen und grausame Bilder so genau zu beschreiben, dass mir tatsächlich ein wenig übel wurde beim Lesen.

Die zehnte Folge hat nicht nur mehr Seiten, sondern auch mehr Überraschungsmomente und vor allem mehr ungeschonte Grausamkeiten. Die Nebencharaktere, welche wir in den vorherigen Bänden kennengelernt und vielleicht auch in unser Herz geschlossen haben, mussten erstmal zurücktreten. Denn hier geht es um Mary, Dorian, den Drachen und den Spiegel. Ich fand es gut, dass ihnen in diesem Band die Bühne überlassen wurde.

Diese Folge ist vielleicht nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber hey, ich habs auch überstanden und ich bin ein ziemlicher Angsthase. Wie schon gesagt, bekommen endlich ein paar Charaktere den Mund auf und offenbaren ihre Taten und/oder Hinterhalte. Vieles überraschte mich, ich hatte aber auch einen “Ha! Ich wusste es!” – Moment, wobei ich mir das Ausmaß der Bedeutung des Ganzen zuvor nicht vorstellen konnte. Ich weiß, ich rede hier wahrscheinlich selbst gerade in Rätseln. Aber ich will niemanden spoilern.

In den Grimm-Chroniken 10: “Der schwarze Spiegel” erfahren wir mehr darüber, wer wirklich böse und wer gut ist, erfahren grausame Geheimnisse und lernen auch mehr oder weniger neue Charaktere kennen. Aber auch altbekannte, vielleicht schon fast in Vergessenheit geratene Personen tauchen erneut auf und ziehen einen roten Faden mit sich, der verdeutlicht, wie sehr Maya darauf achtet, dass die Story gut durchdacht erzählt wird und so lamgsam glaube ich, dass nichts in den Grimm Chroniken einfach nur so passiert.

Fazit:
Ich weiß, ich habe schon oft bei dieser Reihe gesagt, dass dieser oder jener Band zu meinen Lieblingen gehört. Aber Band 10 ist eindeutig mein Favorit, denn Maya hat endlich die Geheimnisse gelüftet, die mir langsam aber sicher begonnen haben, mir auf den Keks zu gehen. Außerdem hat es bislang kein Band dieser Reihe geschafft, mich so zu fesseln wie “Der schwarze Spiegel”!

Band 10 der Grimm Chroniken bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen und eine klare Leseempfehlung, wobei ihr euch kein locker-flockiges, romantisches Märchen erhoffen solltet.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keiner Weise beeinflusst.

[Werbung – unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: „Die Grimm-Chroniken 9: Die verbotene Farbe“ von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Die verbotene Farbe

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 9)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 194 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 11.01.2019

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Bild: ©Sternensand Verlag

Klappentext:

“Samt eines kühlen Lufthauchs trat eine Gestalt in einem roten Umhang ein. Sie streifte sich die Kapuze vom Kopf und zum Vorschein kam ein etwa sechzehnjähriges Mädchen. In gewisser Weise wirkte sie wie eine ältere und taffere Version von Rotkäppchen, nur dass sie außer eines Korbes mit Wein und Kuchen auch noch eine große, scharfe Sense bei sich trug.”

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 9 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 8 enthalten!

Der Schreibstil

Wie auch in den vorangegangenen Bänden mochte ich Maya Shepherds Schreibstil sehr gerne. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, die Formulierungen passen zu jeweiligen Zeit in der die Szenen spielen. In diesem Band ist es jedoch das erste Mal vorgekommen, dass in dem Erzählstrang, der um 1800 spielt, ein paar kurze Formulierungen vorgekommen sind, die ich eher passend für den Erzählstrang von 2012 finden würde, aber das hat mich ehrlich gesagt auch nicht weiter gestört.

Die Geschichte

In diesem Band erfahren wir mehr über Mary und Margery, erleben gemeinsam mit Maggy Engelland und lernen einen neuen Charakter, nämlich Simonja kennen und begleiten Joe auf einer Reise, auf der er jemand neues kennenlernt.

Am allerbesten haben mir der Erzählstränge um Maggy, Simonja sowie Hänsel und Gretel gefallen. Ich fand es gut, dass das Augenmerk mal weniger auf Margery und Mary lag und man Engelland auch aus der Perspektive von anderen Personen erleben konnte. Wie finden die Bewohner ihr Land? Fürchten sie sich vor der Königin oder vor Schneewitchen? Gibt es so etwas wie einen Alltag oder normale Leute in Engelland? Ich fand es wirklich super, dass einige dieser Fragen im Laufe dieses Bandes geklärt werden. Außerdem wurde mit Simonja ein sehr interessanter neuer Charakter in die Grimm-Chroniken eingeführt. Es ist generell spannend die zwei Generationen – Mary und die Leute, die in etwa in ihrem Alter sind, die sie teilweise schon von früher kennt und Margery und andere Kinder in Engelland, teils mit dem Leser/der LeserIn nicht unbekannten Eltern. Dieser Band ist frisch, spannend, aber nicht ganz so düster wie die zwei zuvor und gehört zu einem meiner Lieblinge der Grimm-Chroniken.

Fazit

Mir hat es richtig gut gefallen, neue Charakter kennenzulernen und aus neuen Perspektiven das Leben in Engelland und seine Bewohner und Herrscher zu betrachten. Ein nicht allzu energiegeladener Band, der trotzdem spannend ist und Lust auf den nächsten Band macht.

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 9: Die verbotene Farbe“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keiner Weise beeinflusst.

Jahresrückblick 2018

2018 war ein Jahr, dass man nicht mit wenigen Worten beschreiben kann.

2018 war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.

Lesehighlights 2018

Es wird nochl eine genauere Auflistung der Bücher geben, die ich 2018 gelesen habe, aber ich habe mein Bullet Journal zurzeit nicht da und dort habe ich alle Bücher, die ich 2018 gelesen habe, aufgelistet und nur dort. Aber ich kann euch schon mal sagen, dass es ca. 50 waren. Im Vergleich zu anderen LeserInnen sind das zwar nicht viele, aber ich bin echt zufrieden damit, da ich nicht so viel Zeit zum Lesen hatte bzw. habe.

Kommen wir zuerst zu meinen literarischen Highlights. Einfach so aus dem Bauch heraus, möchte ich folgende Bücher bzw. Buchreihen nennen.

  • Die Jahreszeiten-Bände von Jennifer Wolf. Ich habe 2018 mit „Morgentau“ begonnen und mit „Göttertochter“ beendet. „Morgentau“ war das erste Buch, welches ich von Jennifer Wolf gelesen habe, und ich bin absolut begeistert von ihrem Schreibstil und der tollen Welt, die sie mit ihren Worten erschaffen hat. „Göttersohn“ habe ich mir heute als eBook geholt und ich habe vor, noch viele weitere Bücher dieser Autorin zu kaufen und zu lesen. Mit den Jahreszeiten habe ich gelacht und geweint. Diese Bücher sind teilweise wirklich sehr emotional und ich habe bislang jede Seite davon geliebt.
  • Auch „Evig Roses“ von Jasmin Romana Welsch darf bei meinen Highlights nicht fehlen. Seit „BE with US“ bin ich ein großer Fan von Jasmins New Adults und mit Emma hat sie bei mir für viele tolle Lesestunden und herzhafte Lacher gesorgt. Ich dachte anfangs echt, dass diese Bücher nichts für mich sind, da ich nicht wusste, was ich von der Thematik halten soll. Aber Jasmin hat das mit sehr viel Humor gelöst und doch kommen auch andere Gefühle und Themen, wie Selbstzweifel und echte Zuneigung, nicht zu kurz. Nach Band 4 warte ich nun schon gespannt auf den finalen Band der Reihe.
  • Und dann sind da noch „Royal“ von Valentina Fast und „Selection“ von Keira Cass. Ich nenne diese zwei Buchreihen jetzt auf einmal, weil sie wahrscheinlich schon von einigen verglichen wurden und auch, wenn mich beide Buchreihen fesseln und begeistern konnten und die Thematik sehr ähnlich ist, sind die Geschichten doch auch wieder sehr unterschiedlich und die Personen sind auch individuell. Ich kann kaum sagen, welche Story mir besser gefallen hat. Beide Reihen hatten Sucht- und Bookboyfriend-Potential und ich freue mich schon darauf, Band 4, 5 und die Bonusgeschichten zu „Selection“ zu lesen und hoffentlich irgendwann „Royal“ zu re-readen.

Mein persönliches (privates) 2018

In 2018…

…habe ich mein erstes eigenes Buch beendet und die erste Hälfte des zweiten geschrieben.

…habe Wein in der Steiermark getrunken und Jasmin Romana Welschs Toilette benutzt.

…habe um meinen Großvater getrauert.

…habe Fische in Kroatien bestaunt.

Ich habe Exposés geschrieben, an einem Speed-Pitching teilgenommen. Und habe Absagen erhalten.

Ich habe für die Uni gestrebert und Exkursionen im Sonnenschein gemacht.

Ich habe manchmal an mir selbst und meinen Träumen gezweifelt.

Ich habe unter Tränen auf ein Video gesprochen, um mich selbst immer wieder daran zu erinnern, warum es wichtig ist, sich nicht unterkriegen zu lassen und an seinen Träumen festzuhalten. Und um mir selbst vor Augen zu führen, was ich mit meinen 20 Jahren schon alles geschafft habe und dass man weniger darauf schauen sollte, was andere alles schaffen, und sich nicht immer damit vergleichen sollte. Dass es okay ist, sich selbst auch hin und wieder stolz auf die Schulter zu klopfen.

In 2018 habe ich gelacht, geliebt, viel geweint und gezweifelt.

Und kurz vor Weihnachten, als 2018 sich bereits dem Ende zugeneigt hat, habe ich Bestätigung darin erhalten, dass es sich lohnt zu kämpfen und nicht immer darauf hören sollte, wenn andere sagen, dass etwas kaum zu schaffen ist.

Nein, mein Buch hat noch immer kein Zuhause in einem Verlag gefunden.

Aber ich konnte endlich einen Teil einer meiner größten Ängste ablegen.

2019 habe ich viel vor und bin gespannt, was das neue Jahr bereit hält!

[Werbung-unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: “Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Gesang der Sirenen

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 4)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 142 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 4.Mai 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Klappentext:

„Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.

Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.

Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.

 

»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«“

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 4 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 3 enthalten!

Meine Rezensionen zu Band 1-3 findet ihr auch hier auf meinem Blog

Der Schreibstil

Auch in diesem Band konnte mich die Autorin mit ihrem sehr detailreichen Schreibstil verzaubern. Schnell sind auch die neuen Orte und Personen vor meinem Inneren Auge erschienen und ch konnte bestens in die Geschichte eintauchen.

Die Geschichte

Band 1, 2 und 3 der Grimm-Chroniken haben mir ja schon gut gefallen. Aber Band 4: Der Gesang der Sirenen hat einfach alles noch einmal getoppt. Auch meine Erwartungen wurden übertroffen!

Das Buch beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung bzw. Rückblende, was im letzten Band in den einzelnen Erzählsträngen passiert ist. Das hat mir sehr gut geholfen, gleich wieder in die Geschichte einsteigen zu können, da ich mir bei manchen Aspekten nicht mehr genau sicher war, wann und wie sie genau passiert sind.

Auch in diesem Teil der Reihe erfährt man wieder gleichzeitig, was Will in Schneewitchens Traum erlebt, was Maggy und ihr Bruder Joe währenddessen machen und wie es auf Marys und Dorians Reise weitergeht. Maya Shepherd verknüpft hierbei gekonnt ein paar weitere Märchen mit der Hauptstory und verpackt immer wieder ein paar kleine Details, die dafür sorgen, dass alle bisher erschienen Bände so gut zusammenpassen und die die Geschichten immer wieder zu etwas Besonderem machen.

Vor allem fand ich toll, dass die Geschichte nun so richtig in Fahrt gekommen ist. Es ist und bleibt spannend, in allen Erzählsträngen. Mary und Dorian stellen sich einige Gefahren über den Weg, die es zu überwinden heißt. Will kämpft damit, sein „Wahres-Ich“ zu erkennen und gleichzeitig zu entscheiden, was er bezüglich Schneewitchen machen sollte. Diese begleiten wir als Leser währenddessen in einem weiteren Abschnitt ihres Lebens. Außerdem taucht ein mehr oder weniger neuer Charakter auf, der mich total begeistern konnte.

Am allermeisten haben mir die Szenen von Maggy in der Bibliothek gefallen. Nicht nur, dass ich mich ihr bezüglich ihrer Liebe zu Büchern so verbunden gefühlt habe, sondern auch hier hat die Autorin ein so wundervolles Element eingebaut. Die Geschichte wirkt so irgendwie reeller und setzt gleichzeitig zumindest Joe und Maggy irgendwie auch auf eine ähnliche Ebene wie uns Leser, was mich den beiden noch verbundener fühlen lassen hat.

Fazit

Der bislang spannendste Teil der Grimm-Chroniken, dessen Dynamik und kleinen Details mich total verzaubern konnten! Leider ist das der letzte Band, der vor der Sommerpause erscheint, aber ich bin mir sicher, dass es das Warten auf Band 5 wert ist!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

 

[Rezensionsexemplar] Rezension: „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach

Titel: Feiy – Im Licht des Mondes (Band 1)

Reihe: Dunkle Feen (1)

Autorin: Juliane Maibach

Seitenanzahl: 332 Seiten

ISBN: 978-2919800483

Klappentext:

„Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.

Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen äußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue Träne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.

Vince spürt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.“

(Quelle: http://www.juliane-maibach.com)

Meine Meinung:

Dadurch, dass mir Julianes Seelenlos-Reihe so gu gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut, als sie mir angeboten hat, „Feiy – Im Licht des Mondes“ als Rezensionsexemplar zu lesen.

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da ich zwar schon Bücher über Feen oder Feiys gelesen habe, der Klappentext hier aber eine ganz neue Geschichte vermuten ließ. Und mit dieser Vermutung lag ich auch durchaus richtig.

Der Schreibstil

Ich mag den Schreibstil von Juliane Maibach einfach. Er ist so schön bildhaft und doch nicht allzu verschnörkelt geschrieben. Es fällt mir immer wieder leicht, ihre Bücher in kurzer Zeit zu lesen, was nicht nur an der Spannung liegt, sondern auch daran, dass sich ihr Schreibstil so flüssig lesen lässt. Auch in diesem Buch konnte ich mir die Welt und die Figuren wieder richtig gut vorstellen und konnte so schnell in der Geschichte versinken und alles um mich herum vergessen.

Die Geschichte

Auch wenn es hier im Gegensatz zur Seelenlos-Reihe um eine ganz andere Thematik geht, Machen sich auch hier die Protagonisten Alice und Vince auf eine Reise durch teils ziemlich gefährliche Gebiete und man lernt so nach und nach immer mehr von der fremden Welt kennen, ohne diese direkt beschrieben zu bekommen. Juliane schafft es, die Grundfesten zu legen, jedoch bleibt hier immer noch genug Spielraum, um auch die eigene Fantasie einzubringen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Aufgabe von Feiys ist es, Verträge mit Menschen abzuschließen und so ihr Lebenslicht zu erhalten, welches sie wiederum an ihren Talim abgeben müssen und dafür erhalten sie dann eine Provision. So gesehen, sind Feiys nicht gerade die guten Feen, die man sich so oft vorstellt. Doch wie es auch bei uns Menschen ist, ist nicht jeder gleich und man sollte sich nicht allzu schnell eine Meinung bilden. Denn Alice und Vince brechen aus den „Vorurteilen“ immer wieder aus, auch wenn sie sich dennoch an gewisse Regeln halten müssen, um zu überleben. Denn ein Feiy verpflichtet sich einem einzigen Talim und ist dann sein Leben lang von diesem abhängig.

Die Charaktere

Alice

Alice ist in dieser Geschichte von Anfang an eine ziemlich taffe Feiy, die es sich gerne durch ihre Provision gutgehen lässt. Sie mag es nicht sonderlich, den Menschen ihr Lebenslicht zu entziehen, sie will aber auch nur ungern auf den Luxus eines eigenen Bettes und eines Bads verzichten und so muss sie wohl oder übel ihren Beruf nachgehen. Sie ist aber nicht skrupellos, wenn sie auch etwas unvorsichtig beim kämpfen ist. Denn Feiys haben auch einige magische Gaben und so verwüstet sie bei der Verteidigung vor bösen Wesen auch hin und wieder einmal aus Versehen ein Haus oder ähnliches. Eigentlich ist sie eine Einzelgängerin. Als sie den etwas unbeholfen wirkenden Vince trifft, der so gerne magische Kräfte erlangen würde macht sie jedoch eine Ausnahme und nimmt ihn unter ihre Fittiche.

Vince

Es ist sein größter Traum, magische Kräfte zu erlangen, auch wenn das heißt, dass er ein Feiy werden muss und so den „Befehlen“ eines Talim unterliegt. Als er auf Alice trifft, wittert er seine Chance diesen Traum zu verwirklichen und lässt nicht locker, bis er Alice zu ihrem Talim begleiten darf. Mich erinnert er von seiner Persönlichkeit her immer wieder an Asrell aus der Seelenlos-Reihe, was ich aber gut gefunden habe, da er ja nicht genau so wie Asrell ist, aber ich hin und wieder an ihn erinnert werde. Er ist zwar nicht der beste Kämpfer, aber er hat einen sehr starken Willen und so kann er sich immer wieder durchboxen.

Allgemein

Juliane Maibach hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in diese fremde Welt zu entführen. Auch, wenn das Buch nicht durchgehend vollgepumpt mit Spannung war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Am Ende des Buches hat mich die Autorin mit einigen Fragezeichen zurückgelassen, vor allem da ich nicht weiß, wem ich von den Nebencharakteren trauen kann und wem nicht. Ich habe schon einige Vermutungen, wer eine düstere Seite an sich hat und nur so einiges vorspielt, aber wahrscheinlich liege ich mal wieder voll daneben, was bei Juliane Maibachs Büchern nichts Neues wäre. Sie schafft es immer wieder, mich zu überraschen, was ich gleich noch spannender an ihren Büchern und so auch an „Feiy – Im Licht des Mondes“. Ich verstehe zwar nicht vollkommen, warum dieses Buch diesen Titel trägt, aber das macht mir eigentlich nichts aus.

Fazit

Ein spannender Romantic Fantasy Roman mit teils bekannten, teils ganz neuen Elementen, sowie sympathischen Charakteren, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Ich vergebe für „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach 5 von 5 möglichen Sternen und kann euch das Buch wirklich empfehlen!

Vielen Dank an Juliane Maibach für dieses (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

[Werbung-unbezahlt, Rezensionsexemplar] Rezension: “Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Schlafende Tod

Reihe: Die Grimm Chroniken

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 132 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 6.April 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Klappentext:

Goldenes Sonnenlicht fiel durch die Scheiben direkt auf den Glassarg, in dem ein Mädchen schlief. Schwarzes glattes Haar lag ihr über die schmalen Schultern und reichte bis zu ihren Brüsten. Es glänzte seidig, als wäre es gerade erst gebürstet worden. Lange dunkle Wimpern umrahmten ihre geschlossenen Augen. Sie trug ein blütenreines weißes Kleid aus zarter Spitze. Wie sie dort lag, wirkte sie vollkommen friedlich, so als könne sie keiner Menschenseele etwas zuleide tun.

Es herrschte eine andächtige Stille, die von Rumpelstein zerbrochen wurde. »Töte sie, Wilhelm«, forderte er mit kalter Härte. »Bohre ihr einen Pflock ins Herz. Nur so können wir sicher sein, dass sie wirklich tot ist.«

Quelle: https://sternensand-shop.ch/collections/maya-shepherd/products/die-grimm-chroniken-3-der-schlafende-tod?variant=10410251321387

Meine Meinung:

Das hier ist Band 3 einer Reihe, deshalb könnte diese Rezension Spoiler zu Band 1 und 2 enthalten!

Meine Rezension zu Band 1 und Band 2 findet ihr auch auf meinem Blog.

Der Schreibstil

Ich will gar nicht zu viel dazu sagen, da ich das ja auch schon in den vorangegangenen Rezensionen zu Band 1 und 2 getan habe. Aber: Mayas Schreibstil gefällt mir immer noch super gut und ich kann mir sowohl die Personen als auch die Orte deshalb echt gut vorstellen.

Die Geschichte

Wie ihr schon am Klappentext erkennen könnt, lernen wir einen mehr oder weniger neuen Charakter in diesem Band kennen. Dieses Mädchen wird eine wichtige Rolle spielen und ich fand es sehr, sehr spannend mehr über es zu erfahren. Auch begleitet man weiterhin Mary und Doria, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Ich fand es einfach toll, dass sich die Geschichten von Will und Mary in diesem Band noch viel mehr miteinander verstrickt haben! Ich war ja anfangs der Meinung, dass ich die Kapitel über Mary mehr mag, als die über Will, weil sie einfach mehr Märchenelemente enhalten. Jetzt wo sich beide Geschichten immer mehr überschneiden, kann man das eigentlich nicht mehr wirklich als Argument nehmen und da wurde mir plötzlich klar, das ich einfach Will nicht sonderlich sympathisch finde. Das soll jetzt nicht heißen, das er mich nervt oder dass ich die Stellen, an denen er vorkommt, nicht gerne lese, aber ich denke einfach, dass ich nicht mit ihm befreundet sein wollen würde, wenn ich im echten Leben auf ihn treffen würde.

Was mir am Allerbesten gefallen hat, sind eigentlich alle Kapitel über das „geheimnisvolle Mädchen“. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde, aber diese Szenen sind so toll und bildhaft beschrieben – die anderen eigentlich auch, aber diese sind mir doch besonders im Gedächtnis geblieben. Man lernt einige Charaktere nun auch von anderen Seiten kennen und wieder war ich mir nicht so sicher, wer gut und wer böse ist. Immer, wenn ich einen Charakter besonders sympathisch gefunden habe, hatte ich das Gefühl, dass ich bei meiner Meinung über sie/ihn falsch liegen könnte. Bis auf Maggy. Ich glaube sie ist einfach wirklich eine gute Seele.

Auch fand ich es toll, wie magische/übernatürliche Wesen immer besser in die Geschichte eingebaut wurden, ohne, das der Fokus zu stark auf diesen Aspekt gelegt wurde.

Weiters kommt immer wieder auch ein wenig Spannung auf und wie der Titel und auch der Klappentext bereits zeigen, spielt auch der Tod eine gewisse Rolle.

Fazit

Eine spannende und wunderschön bildhaft beschriebene Geschichte über Familie, Freundschaft, Tod und Märchen. Ich bin begeistert von den Grimm-Chroniken und freue mich schon sehr auf Band 4!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

[Rezensionsexemplar] Rezension: “Märchenwelt” von Michael Köhlmeier (HG.)

Infos:

Titel: Märchenwelt

Herausgeber: Michael Köhlmeier

Seitenanzahl: ca. 730 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 09.Oktober 2017

ISBN: 978-3-328-10221-2

Das Buch ist als eBook, Hörbuch und als Taschenbuch erhältlich.

Klappentext:

Märchen sind der älteste Wissensspeicher der Menschheit und ein Spiegel ihrer Träume, Ängste und Wünsche. Michael Köhlmeier, gefeierter Romancier und begnadeter Erzähler, hat einhundert Geschichten aus aller Welt gesammelt und nach Urszenen geordnet. Neben altbekannten Klassikern – etwa den Märchen der Brüder Grimm, von Hans Christian Andersen oder den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht – gibt es neue Perlen zu entdecken: isländische Sagen und Märchen aus der Karibik ebenso wie Überlieferungen aus den Steppen Nordamerikas. Ein Schatz für jeden Märchenliebhaber, egal ob groß oder klein.“

Quelle: https://blogger.randomhouse.de

Meine Meinung:

Dass ich ein großer Märchenfan bin, dürftet ihr ja inzwischen wissen. Als ich dann dieses Buch in einer Buchhandlung gesehen habe, musste ich es sofort im Bloggerportal von der Randomhouse Verlagsgruppe anfragen. Ich war überglücklich, als ich das Buch dann wirklich als Rezensionsexemplar erhalten habe. (Die Tatsache, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, hat in keiner Weise meine hier wiedergegebene Meinung beeinflusst.) Vielen Dank an dieser Stelle an den Penguin Verlag!

Jedenfalls war ich sehr gespannt auf das Buch und ich hatte eine relativ hohe Erwartung, da mir das Cover mit diesen goldenen Verzierungen unglaublich gut gefällt und ich Herrn Michael Köhlmeier schon von Büchern wie „Die Nibelungen: neu erzählt“ aus der Schule kannte.

Besonders toll fand ich, dass das Buch in zehn Kapitel zu je zehn Märchen aufgeteilt ist, je nach Thema. So trägt beispielsweise ein Kapitel den Titel „Bruder und Schwester“ und darin wurden zehn Märchen zusammengefasst, in denen es um Geschwister geht oder in denen eben Geschiwster eine wichtige Rolle spielen. Außerdem hat es mir richtig gut gefallen, dass nicht nur die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm oder jene von Hans Christian Andersen in diesem Buch vorkommen, sondern man lernt auch sehr viele neue Märchen aus aller Welt kennen – wie der Titel des Buches auch schon vermuten lässt. Auffallend war für mich auch, dass ich immer dachte, Märchen hätten meistens einen kleinen Lehrgehalt. Zumindest kommt mir das bei den Grimm-Märchen oft so vor. In diesem Buch habe ich aber auch Märchen gelesen, aus anderen Ländern wie beispielsweise Mazedonien, Japan etc. und diese Märchen haben sich doch teils vom Aufbau und auch von der Handlung her sehr unterschieden. So gewinnen doch auch mal die Bösen und ich hatte absolut nicht damit gerechnet, dass diese Märchen so enden würden. Ich wurde also beim Lesen dieses Buches auch immer wieder überrascht.

Hervorheben möchte ich auch noch, wie viel Mühe sich der Herausgeber gemacht hat (vermute ich zumindest). Nicht nur hat er 100 Märchen gesammelt und nach der Thematik geordnet. Nein, er hat auch noch wirklich schöne, erklärende Einleitungen zu allen Kapiteln verfasst. Und er hat uns LeserInnen einen Einblick in seine Kindheit und die Bedeutung von Märchen in seinem eigenen Leben gegeben. Mir hat alleine das „Vorwort“, welches den Titel „Wo das Erzählen noch geholfen hat“ trägt, schon unglaublich gut gefallen – mir ist richtig warm um’s Herz geworden und ich habe auch Einiges über Märchen dazugelernt. Außerdem habe ich in diesem Buch eineige Dinge über die Gebrüder Grimm, natürlich auch im Bezug zu ihren Märchen, erfahren, die mir zuvor noch unbekannt waren.

Natürlich waren auch immer wieder Märchen dabei gewesen, die mir nicht so gut gefallen haben, aber so ist das eben in Sammlungen von Geschichten: man kann nicht mit allem den Geschmack von allen LeserInnen treffen, das finde ich also auch gar nicht schlimm.

Das Einzige, was dieses Buch für mich noch besser hätte machen können, wäre die ein oder andere Illustration gewesen, denn dieses Buch besteht wirklich nur aus Text. Aber eigentlich finde ich das auf eine gewisse Weise auch wieder gut, denn so merkt man, dass es kein Kindermärchenbuch ist, sondern vor allem auch erwachsenen LeserInnen unterschiedliche Märchen durch dieses Buch wieder nähergebracht werden können. Denn Märchen sind nicht nur etwas für Kinder.

Fazit

Es war wirklich toll, Märchen von überall her zu lesen und dadurch auch neue Geschichten kennenzulernen. Die Vielfalt der hier gesammelten Märchen konnte mich voll überzeugen. Weiters merkt man, dass sich Herr Köhlmeier sehr viel Mühe beim Zusammenstellen der Kapitel gegeben hat. Ich werde das Buch gut aufbewahren, um hoffentlich irgendwann meinen zukünftigen Kindern daraus vorlesen zu können. Alles in allem, kann ich das Buch von Herzen weiterempfehlen!

Ich vergebe für „Märchenwelt“ 5 von 5 möglichen Sternen.

[Werbung-unbezahlt, Rezensionsecemplar] Rezension: “Die Grimm-Chroniken 2: Asche, Schnee und Blut” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Asche, Schnee und Blut

Reihe: Die Grimm Chroniken

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 160 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 2.März 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Klappentext:

„Die zweite Folge der ›Grimm-Chroniken‹ enthüllt ein Schneewittchen, wie es bisher niemand kannte. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, ebenso wie zwischen Wahrheit und Lüge, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität.

»Wer hat Ihnen das angetan?«, flüsterte Maggy.

Der Mann richtete seine grauen Augen auf sie. »Schneewittchen«, stieß er mit seinem letzten Atemzug hervor, bevor sein Herz zum Stillstand kam.“

Quelle: https://sternensand-shop.ch/collections/maya-shepherd/products/die-grimm-chroniken-2-asche-schnee-und-blut?variant=6126253342758

Meine Meinung:

Das hier ist Band 2 einer Reihe, deshalb könnte diese Rezension Spoiler zu Band 1 enthalten!

Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Der Schreibstil

Auch in diesem Band habe ich Mayas Schreibstil – wie in bisher allen ihren Büchern – sehr gemocht. Die Geschichte ist dieses Mal noch etwas düsterer und Maya Shepherd’s Schreibstil hat sich perfekt an diese Stimmung angepasst.

Die Geschichte

Band 1 hatte schon teils eine düstere Stimmung vermittelt, das hat dieses Buch aber noch einmal getoppt. Vor allem die Szenen mit Schneewitchen sind teils ziemlich gruselig. Meistens steht im Kontrast dazu Marys Geschichte, welche immer noch am märchenhaftesten auf mich wirkte. Doch auch ihre Geschichte zeigt immer mehr Schattenseiten auf. Man lernt alle Charaktere besser kennen und auch neue Personen tauchen auf. Außerdem spielen nun mehr oder weniger magische Wesen eine Rolle in der Geschichte, die nicht gerade den Grimm-Märchen entsprungen sind. Anfangs war ich so „Oh nein, bitte nicht!“, da ich Angst hatte, dass das Märchenfeeling damit zerstört werden könnte. Jedoch passt das Ganze nach und nach immer besser in die Geschichte hinein und Maya hat mich dann im Nachwort endgültig besänftigt, denn da spricht sie diese ganze Thematik auch noch einmal an. Der Aspekt, dass von nun an auch Wesen, die nicht typisch für Grimm-Märchen sind, eine Rolle spielen, hat auf jeden Fall nochmals Schwung in die Geschichte gebracht und für Spannung gesorgt. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und vor allem auch, wem man von den Charakteren vertrauen kann und wem nicht, es ist nämlich ganz und gar keine Schwarz-Weiß-Malerei, was gut und böse in dieser Geschichte betrifft.

Fazit

Ein düsterer und spannender zweiter Band, der die Neugierde auf die Folgebände weckt, auch wenn ich noch ein bisschen skeptisch bin, wie diese Fantasy-Aspekte schlussendlich mit den märchenhaften Figuren und Settings harmonieren werden.

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 2: Asche, Schnee und Blut“ 4 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier widergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

#WundersamesBücherABC: Buchstabe O

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war es hier in letzter Zeit ziemlich ruhig, was die Rubrik #WundersamesBücherABC betrifft. Ich hatte einige schwierige Klausuren, die Klausurenphase ist zwar noch nicht vorbei, aber gerade habe ich ein oder zwei Tage Verschnaufpause und die möchte ich dazu nutzen, hier mal wieder etwas aktiver zu sein. Bitte verzeiht mir, dass ich manchmal einfach nicht genug Zeit für den Blog habe. Aber hier ist nun der Beitrag zum Buchstaben …

…O wie…

…die „Obsidian“-Reihe von Jennifer L. Armentrout

Verlag: Carlsen Verlag

ISBN:

Band 1 (Taschenbuch): 978-3-551-31601-1

Klappentext:

„Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …

Der SPIEGEL-Bestseller und erste Band der Obsidian-Serie endlich im Taschenbuch – mit zwei exklusiven Bonusgeschichten: »Die erste Begegnung« und »Spaghetti-Ninja«.“

(Quelle: www.carlsen.de)

Warum ich das Buch gekauft habe?

Ganz ehrlich: Weil sie in der Buchhandlung gerade „City of Ashes“ nicht lagernd hatten, ich am nächsten Tag in Urlaub geflogen bin und noch eine Urlaubslektüre brauchte. Da ist mir „Obsidian – Schattendunkel“ sofort ins Auge gesprungen. Und ich bin sehr froh, dass ich es mir damals gekauft habe.

Habe ich das Buch bereits gelesen?

Ja, ich habe es dann im Griechenland-Urlaub innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch hat mich total gefesselt. Es war mein erstes von Jennifer L. Armentrout und es werden noch viele von dieser Autorin folgen, denn ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die Geschichte war spannend, die Charaktere fand ich sehr unterhaltsam und super bildhaft beschrieben und das Buch hat sich einfach total flüssig gelesen. Leider habe ich den großen Fehler gemacht und Band 2 erst Monate später gelesen (damals wollte ich zuerst die Reihe „Die Chroniken der Unterwelt“ von Cassandra Clare fertig lesen, das hab ich bis heute leider nicht gemacht). Bislang habe ich bei der Obsidian-Reihe Band 1 bis 4 gelesen, aber leider waren immer so lange Pausen zwischen den verschiedenen Bänden, dass mich die Geschichte dann nicht mehr so richtig fesselnd konnte. Bei jedem Buch hat sich das Lesen ein wenig mehr hingezogen. Band 5 liegt bislang auf dem SuB, wird aber hoffentlich bald gelesen. Denn auch, wenn ich nicht mehr so arg begeistert bin, wie ich es bei Band 1 war, möchte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht, außerdem sind mit die Charaktere irgendwie ans Herz gewachsen.

Habt ihr schon ein Buch von Jennifer L. Armentrout gelesen, oder konntet ihr sie vielleicht sogar auf der Frankfurter Buchmesse 2017 oder bei einem anderen ihrer Deutschlandbesuche treffen? Verratet es mir doch in den Kommentaren!

Interview mit Maya Shepherd

Vor ein paar Tagen habe ich der lieben Autorin Maya Shepherd ein paar Fragen stellen dürfen. Was ich gefragt habe und was ihre Antworten darauf waren, könnt ihr in diesem beitrag lesen.

Zum besseren Verständnis: alles, was schwarz geschrieben ist, habe ich (Magda) gesagt oder gefragt und alles in blau sind Mayas Antworten darauf. Außerdem wird der Erscheinungstag von Band 1 der Grimm-Chroniken – Die Apfelprinzessin – angeprochen, das Buch erscheint nicht heute, sondern ist am 2. Februar erschienen als ich dieses Interview mit Maya geführt habe.

Los geht’s.

Magda von „Meine wundersame Welt der Bücher“:

Hallo Maya!

Es freut mich sehr, dass ich heute dieses Interview mit dir führen darf!
Beginnen möchte ich mit einer etwas ungewöhnlichen Frage, die ich auch bei meinem ersten Interview (mit Fanny Bechert) bereits gestellt habe und die zu meiner Standard-Vorstellungsfrage werden soll

Und das ist die folgende:
Wenn du dich selbst mithilfe von ein bis zwei Farben in Kombination mit einem Duft (z.B. rot und Lebkuchen) beschreiben müsstest, was würdest du wählen und warum?

Maya:

Vielen Dank für die Einladung

Huch, das ist aber wirklich eine ungewöhnliche Frage

?

Aber finde ich gut! Blau ist meine Lieblingsfarbe. Sie steht für mich für Ruhe und Tiefe (tief wie das Meer). Ich war schon immer eher ein zurückhaltender Mensch, dazu vom Sternzeichen Fisch. Der Spruch “Stille Wasser sind tief” passt bei mir perfekt. Als Duft würde ich wohl Schokolade wählen. Ich kann leider nur schlecht “nein” zu Schokolade sagen, außerdem verbinde ich sie mit Wärme und Gemütlichkeit. Ich bin ein Mensch, der Entscheidungen häufiger mit dem Herz und weniger mit dem Kopf fällt.

Magda:

Das ist eine echt schöne und einleuchtende Erklärung zu deiner Auswahl.

?

So ungewöhnlich wie die erste Frage war, so normal ist die zweite, und die lautet: Was hat dich dazu bewegt, dir nicht nur Geschichten auszudenken, sondern diese auch niederzuschreiben? Weißt du noch, wann du damit begonnen hast?

Maya:

Ich habe schon immer gerne geschrieben. Es ging in der Grundschule mit Märchen los (okay, wenn man an meine aktuelle Veröffentlichung denkt, bin ich da wohl bis heute hängen geblieben xD). In meiner Jugend habe ich viele Fan Fictions zu meinen Lieblingsserien geschrieben. Danach habe ich ein paar Drehbücher für No Budget Produktionen verfasst. Nie hätte ich gedacht, dass ich das Schreiben mal zum Beruf machen könnte. Als ich eine eher trockene Ausbildung angefangen habe, fing ich parallel an meinen ersten Roman zu schreiben, einfach als kreativen Ausgleich. Meine erste Veröffentlichung hatte ich dann 2012 mit Schneerose im Self Publishing.

Magda:

WOW da hast du ja schon sehr früh begonnen! In der Grundschule habe ich höchstens mal eine Wochend-Erlebniserzählung verfasst und das, weil ich musste

Seit 2012 warst du ja ziemlich fleißig und hast viele Bücher in unterschiedlichen Genres veröffentlicht. Deshalb auch diese Frage: Gibt es eine Art „Lieblingsbuch“ unter deinen eigenen Bücher, also ein Projekt in das noch mehr Herzblut geflossen ist, als in deine anderen Bücher?

?

Maya:

Ja, das gibt es. 2017 ist im Sternensand Verlag “Über alle Grenzen” erschienen, in dem um Anna geht, deren Eltern sich gerade erst getrennt haben, und Yasin, der aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen ist. Die beiden haben vollkommen unterschiedliche Probleme, fühlen sich einander aber dennoch verbunden, sobald sie sich kennenlernen. Das Schreiben dieses Buches hat mich selbst verändert, da es mich dazu veranlasst hat meine Sichtweise auf unsere heutige Welt zu überdenken. Es ist kein Buch, das belehren soll, sondern das einen zum Nachdenken bringen kann.

Magda:

Ich selbst habe ja “Über alle Grenzen” bereits gelesen und es ist ein wirklich wundervolles und auch sehr emotionales Buch. Mich persönlich hat es auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Meine nächste Frage ist wieder ein etwas theoretische, ich bin aber sehr gespannt auf deine Antwort: Wenn du mit zwei deiner Buchcharaktere (sie können aus unterschiedlichen Büchern stammen) einen Tag verbringen könntest, wen würdest du aussuchen und würde das Treffen eher in unserer Welt oder in einer Buchwelt stattfinden?

Maya:

Oh je, nur Zwei????? In jedem Fall würde das Treffen in Wexford in Irland stattfinden. Das ist sowohl ein realer Ort, als auch der Handlungsort meiner Dear Sister Reihe. Ich war leider noch nie dort, da die Reihe aber noch nicht abgeschlossen ist, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass mir ein Buch noch gelingt, bevor ich den letzten Band geschrieben habe xD Ich würde wohl Maggy aus dem Grimm Chroniken mitnehmen. Sie ist ein sehr herzlicher Mensch und zudem genauso Buch- und Disneyverrückt wie ich. Vor Ort treffen wir dann Winter aus Dear Sister, immerhin kennt sie sich in Wexford bestens aus. Zusammen gehen wir dann einen Kaffee trinken (Winter schwarz, Maggy und ich mit viel Milch xD) und quatschen stundenlang mit Blick aufs Meer.

❤

Magda:

Das klingt doch nach einer tollen Runde! „Dear Sister“ hab ich ja noch nicht gelesen, muss ich aber wie es aussieht noch nachholen. Und ich bin auch auf der Seite der Kaffee-mit-viel-Milch-Trinker. Aber kommen wir am besten gleich zur nächsten Frage, die Grimm-Chroniken hast du ja bereits angesprochen: Heute ist immerhin nicht einfach nur ein stinknormaler 2. Februar sondern heute erscheint „Die Apfelprinzessin“, der Auftakt deiner neuen Reihe „Die Grimm-Chroniken“. Erst einmal Glückwunsch zum Buch-Birthday! Deshalb möchte ich dir auch folgende Frage stellen: Hast du eine spezielle Bindung, was die Grimm-Märchen betrifft bzw. warum hast du genau sie als Grundlage/Inspiration für eine ganze Buchreihe gewählt?

Maya:

Danke für den Glückwunsch!

❤

Heute ist wirklich ein ganz besonderer Tag für mich, denn ich habe schon vor mehr als einem Jahr mit der Arbeit an den Grimm Chroniken begonnen und seitdem der Veröffentlichung entgegen gefiebert. Es ist auch nicht einfach nur ein weiteres Buch, sondern der Start meiner ersten monatlich erscheinenden Buchserie. Das ist für mich etwas vollkommen Neues und umso aufgeregter bin ich deshalb. Die Grimm Chroniken sind nicht mein erster Schritt aus schriftstellerischer Sicht in das Genre der Märchenadaptionen. 2015 erschien bereits der erste Band meiner Märchenhaft-Trilogie, in der unter anderem die Grimm Märchen auch vorkommen. Märchen machen einen großen Teil meiner Kindheit aus. Sie haben mich geprägt und die Geschichten faszinieren mich bis heute.

Magda:

Was ich bislang so von deinen Märchenadaptionen, sowohl Märchenhaft-Trilogie als auch Grimm-Chroniken betreffend, gelesen habe, solltest du auf jeden Fall auch weiterhin in diesem Genre schreiben!

?

Wie viele Folgen sind bislang eigentlich für die Grimm-Chroniken geplant und – falls ich das schon fragen darf – soll die ganze Reihe eine zusammenhängende Geschichte werden? Oder könnte es auch sein, dass manche Bände zwar in derselben Welt spielen, aber vielleicht der Fokus auf anderen Personen und anderen Abenteuern liegt?

Maya:

Es gibt für die Grimm Chroniken bisher keine finale Anzahl an Bänden. Ich kann nur so viel verraten, dass ich die Geschichte aktuell bis Folge 13 geplottet habe und es danach noch weitergehen wird. Alle Bände hängen miteinander zusammen, da ich allerdings in mehreren Erzählsträngen schreibe, kann es passieren, dass eine Folge sich mal mehr mit einer einzelnen Person beschäftigt und andere Charaktere dann etwas kürzer kommen. Das kann eine Folge später dann aber auch schon wieder ganz anders aussehen.

Magda:

Dann sind wir ja mal gespannt, wie umfangreich diese Buchserie dann wirklich wird

?

Ich will dich nicht allzu lange aufhalten, deshalb jetzt die letzte oder eher vorletzte Frage an dich und das ist ausnahmsweise mal keine Frage zu DEINEN Büchern: Was ist dein persönliches Lieblingsgenre was das Lesen betrifft? Und hast du ein absolutes Lieblingsbuch oder eine Lieblingsreihe?

Maya:

Ich kann mich leider nicht für EIN Lieblingsgenre entscheiden, da ich zwischen zwei Genres regelmäßig wechsle. Das ist Fantasy und Thriller. Mein Lieblingsbuch stammt allerdings wiederum aus einem ganz anderen Genre, was ich eher selten lese und zwar “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes. Mich hat kein Buch mehr ergriffen als dieses, sodass ich mich bis heute nicht getraut habe die Verfilmung zu schauen, da ich Angst habe, dass sie mir nicht gefallen könnte (dabei mag ich die beiden Hauptdarsteller sehr).

Magda:

Also ich habe “Ein ganzes halbes Jahr” auch geliebt und fand die Verfilmung auch echt super und ich habe sowohl beim Buch als auch beim Film Rotz und Wasser geheult!

Zum Schluss wollte ich dir noch die Möglichkeit geben, dass du mich oder deine LeserInnen bzw. meine Follower etwas fragen kannst, was ich dann in meinem Beitrag vom Interview selbst beantworten oder die LeserInnen in den Kommentaren beantworten können?

Maya:

Ich stelle die Frage gerne sowohl an dich als auch die LeserInnen: Wenn du dir eine Adaption zu einem Märchen wünschen könntest, zu welchem Märchen würdest du gerne mal eine neue Geschichte lesen und warum?

Magda:

Ich werde die Frage dann in meinem Beitrag beantworten und dir den Link schicken. Und ich bin mir sicher, dass einige LeserInnen auf eine Antwort darauf in die Kommentare schreiben werden. Dann bedanke ich mich herzlich bei dir, dass ich mit dir dieses Interview machen durfte und danke dass du dir, vor allem nach der kurzfristigen Terminverschiebung, so viel Zeit dafür genommen hast!

❤

Maya:

Sehr gerne

❤

Ich freue mich schon auf das fertige Interview ^^

Und nun kommen wir zu meiner Antwort auf Mayas Frage:

Ich persönlich würde mir eine Adaption zum Märchen „Die Gänsemagd“ von den Gebrüdern Grimm wünschen. Dieses Märchen ist schon seit langer Zeit mein Lieblingsmärchen und ich habe bislang noch von keiner Märchenadaption dazu gehört.

Für welches Märchen würdet ihr euch entscheiden?

Das Beitragsbild dient lediglich zur Verschönerung dieses Blogposts und hat nichts mit dem Gewinnspiel zu tun. Die Rechte der auf dem Bild gezeigten Buchcover liegen bei Maya Shepherd und beim Sternensand Verlag.

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten!