Ein etwas anderes Interview mit Stella A. Tack (Video)

Hallo, ihr Lieben!

Wie ihr vielleicht wisst, war ich am Wochenende in Braunau am Inn auf dem Bücherquatsch. Das ist ein wahnsinnig tolles Event, welches von den zwei Autorinnen Anna Katmore und Jessica Raven organisiert wurde bzw. wird und heuer zum zweiten Mal stattgefunden hat. Ich hatte dort, wie bereits letztes Jahr, einen echt schönen Tag. Ich werde noch einen extra Beitrag als Resumée zu dieser Veranstaltung posten, aber erst in ein paar Tagen.

Denn heute soll es hier um die liebe und humorvolle Autorin Stella A. Tack gehen, die unter anderem “Warrior & Peace – Göttliches Blut” (erschienen im Drachenmond Verlag) geschrieben hat. Ich werde gar nicht mehr allzu viel “reden”, denn ich glaube, das Video spricht sowieso für sich alleine.

Ich hoffe, ihr versteht alles soweit, ich bin leider hin und wieder in den Dialekt abgerutscht. Das ist mir aber leider erst im Nachhinein aufgefallen.

Ich wünsche euch viel Spaß Anschauen des Videos und würde mich sehr über Feedback freuen – z.B. wie euch diese Art von “Interview” gefällt und was ihr allgemein dazu sagen möchtet, immerhin ist das mein erstes Video (bei dem nicht ich Gast war)!

Außerdem möchte ich mich von ganzem Herzen bei der lieben Christina vom Youtube-Kanal “Grisis Bücherlabyrinth” bedanken, dafür, dass sie mir ihr Equipment zur Verfügung gestellt und dieses Video sogar geschnitten hat. Und dafür, dass sie so eine liebe Freundin ist. Vielen Dank nochmals, Christina! (Schaut unbedingt mal auf ihrem Kanal vorbei, wenn ihr gerne Videos zu Büchern und AutorInnen schaut).

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

P.S.: Keine Angst, Stella wurde natürlich vor dem Dreh gefragt, ob ihre Tochter auf dem Video zu sehen sein darf oder nicht (ihre Tochter, wollte anfangs unbedingt bei der Mama sitzen bleiben) und sie hat gesagt, es sei kein Problem, wenn man die Kleine im Video sieht.

Rezension (Rezensionsexemplar): “Palace of Glass – Die Wächterin” von C. E. Bernard

Infos

Titel: Palace of Glass – Die Wächterin
Autorin: C. E. Bernard
Reihe: Palace-Saga (1)
Verlag: penhaligon
Seitenanzahl: 416 Seiten (Paperback)
ISBN: 978-3-7645-3195-9

Palace of Glass -Die Waechterin von C E Bernard

©Cover penhaligon Verlag

Klappentext

„Furchtlos und unantastbar – die hinreißende Trilogie für alle Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt.

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Eine Kämpferin, die eine verbotene Gabe besitzt. Ein Prinz, dessen Leben auf dem Spiel steht. Ein gläserner Palast, in dem eine tödliche Intrige gesponnen wird.
Diese hinreißende Trilogie werden die Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt lieben.
Alle drei Bände im Zwei-Monats-Takt.“
(Quelle: thalia.at)

Meine Meinung

Ich habe das Buch bei so vielen Blogger-Kollegen und -Kolleginnen gesehen, doch irgendwie dachte ich mir vom Cover her, dass das Buch nichts für mich ist. Damals wusste ich aber noch nicht worum es in der Geschichte geht. Irgendwann wurde ich dann doch mal neugierig und habe mir den Klappentext durchgelesen und der hat mich sofort noch viel, viel neugieriger gemacht. Und dann spielen da diese Menschen eine Rolle, die meinen Vornamen tragen und schon saß ich da und habe die Leseprobe gelesen. Und dann war die Leseprobe einfach aus und ich wollte unbedingt weiterlesen. Als ich dann das eBook vom Verlag über das Random House-Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten habe, war die Freude groß.

Das Setting

Noch nie habe ich eine Geschichte gelesen, die in einem ähnlichen Setting spielt wie „Palace of Glass – Die Wächterin“. Die Geschichte spielt zwar in London, doch in der Zukunft, wobei sich die Menschen eher rückschrittlich kleiden und auch verhalten. Es gibt eine Monarchie und wegen der Magdalenen, die über Kontakt deine Gedanken lesen oder manipulieren können, wurde jeglicher Hautkontakt vom König strengstens untersagt. Die Leute in London müssen ganz spezielle Kleidung tragen, die einen hohen Kragen, Handschuhe (sog. Gladiès) und Kummerbünde, in denen sie ihre Hände auf dem Rücken halten. Doch das ist nicht überall so, in Paris beispielsweise ist das Leben viel leichter und die Gesetze bezüglich Berührungen sind weniger streng. Als Magdalena darf man in London aber niemals entdeckt werden, sonst landet man in einer furchtbaren Anstalt oder man wird sogar zum Tode verurteilt. Diese Geschichte ist so neu und ich fand das alles total faszinierend. Ich finde, dass das Buch alleine wegen dieses Settings schon lesenswert ist, auch wenn ich anfangs hin und wieder Probleme hatte, mir das alles auch bildlich vorstellen zu können. Doch nach und nach bekommt man ein Gefühl dafür und die Autorin erklärt die ganze Hierarchie, die strengen Gesetze und den Alltag der Protagonistin Rea grundsätzlich auch sehr detailreich. Mein Hirn hatte nur teils kleine Probleme, das alles auf einmal zu verarbeiten.

Die Personen

Rea fand ich von Anfang an sympathisch, auch wenn sie manchmal doch noch sehr kindlich auf mich wirkte, während sie im nächsten Moment wieder sehr logisch und überlegt handelte und gleich wieder älter und erfahrener wirkte.

Den Prinzen mochte ich leider nicht so wirklich. Anfangs dachte ich, der entwickelt sich schon noch, aber irgendwie fand ich sein Verhalten teils etwas nervig. Auch war er mal ein richtiger Vorzeige-Kronprinz, im nächsten Moment war er einfach menschlich und ein guter Freund und nur wenig später hat er sich wieder verhalten wie ein verzogenes, verwöhntes Kind. Doch irgendwie hat das dann doch auch wieder zur Geschichte gepasst. Deshalb hat es mich im Großen und Ganzen nicht allzu sehr gestört, aber zu meinen Lieblingen gehört er trotzdem nicht.

Denn mein Herz schlägt für den Weißen Ritter. Blanc ist ein starker Kämpfer und hat doch das Herz am richtigen Fleck. Hin und wieder wird man nicht ganz schlau aus ihm und dann hat er auf mich immer etwas geheimnisvoll gewirkt, was ich sehr mochte. Er ist der Einzige in diesem Buch dem ich neben Rea und deren Bruder Liam wirklich über den Weg getraut habe.

Aus Ninon wurde ich hingegen nicht so richtig schlau…
!SPOILER-GEFAHR!

Und ehrlich gesagt ging mir ihre Entwicklung, was ihr Verhalten Rea gegenüber betrifft, etwas zu schnell. Anfangs hat es auf mich so gewirkt, als würde Rea Ninon absolut nicht ausstehen können und das war für mich auch verständlich, und dann war Ninon auf einmal ihre Vertraute, die alles Böse von ihr abwenden möchte.

!SPOILER-ENDE!
Zwar finde ich es gut, dass Ninon als vielschichtige Persönlichkeit präsentiert wurde, denn das macht sie menschlicher und greifbarer, aber ihre Entwicklung verlief für mich einfach ein bisschen zu sprunghaft.

Der Spannungsverlauf

Anfangs wird man zwar in die Geschichte eingeführt und erhält so einige Erklärungen, wie die ganze Gesellschaft funktioniert und was es mit den Magdalenen auf sich hat, doch es ist auch gleich zu Beginn spannend, da man nicht weiß, wer der Unbekannte ist, der Rea zu verfolgen scheint. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert, denn ich wollte endlich herausfinden, wer das ist und was er vorhat. Generell zeigt sich dieses Muster im ganzen Buch: es ist nicht „spannungsüberladen“ (was Actionszenen oder ähnliches betrifft) und doch wollte ich es nie aus den Händen legen, da ständig irgendwelche Geheimnisse oder Hintergründe aufgedeckt werden sollten und man sich bei manchen Personen einfach nicht sicher sein konnte, ob Rea ihnen vertrauen kann oder nicht. Ich habe das Buch, obwohl ich nicht viel Zeit zum lesen hatte, in wenigen Tagen verschlungen und bin schon sehr gespannt auf Band 2 mit dem Titel „Palace of Silk – Die Verräterin“, welcher am 29.05.2018 erscheint!

Fazit

Auch wenn man meiner Meinung nach ein paar Personen und deren Entwicklung noch etwas besser ausarbeiten können hätte und ich mir anfangs etwas schwer getan habe, mir diese so fremdartige Gesellschaft und deren spezielle Kleidung vorzustellen, hat mich die Geschichte von Rea von Anfang an gepackt. Ich hätte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt und freue mich nun schon sehr auf den nächsten Band der Palace-Saga! Trotz kleiner Schwächen gehört „Palace of Glass“ von C. E. Bernard – besonders wegen des tollen Settings – zu meinen bisherigen Jahreshighlights!

Dieses Buch bekommt von mir 4,5 von 5 möglichen Sternen!

Vielen Dank an den penhaligon Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Die Tatsache, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Auswahl für Mai #RanandenSuBmitAva

Hallo, ihr Lieben!

Mein erster Beitrag auf dem “neuen Blog”…
Ich möchte euch eigentlich nur kurz die drei Einzelbände zeigen, die ich für die RanandenSuBmitAva-Challenge im Monat Mai ausgewählt habe. Ich freue mich schon sehr darauf, die Bücher zu lesen 🙂
Kennt ihr schon eines oder mehrere davon?
Habt ihr schon welche davon gelesen?
Wenn ja: wie fandet ihr sie?

Von oben nach unten:
Streuner – verflucht liebenswert von Stefanie Scheurich, Cover ©Sternensand Verlag

Aquila von Ursula Poznanski, Cover ©Loewe Verlag

Der Kuss des Kjer von Lynn Raveb, Cover ©cbt/cbj Kinder- und Jugendbuchverlag

Rezension (Werbung-unbezahlt, Rezensionexemplar): “Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Gesang der Sirenen

Reihe: Die Grimm Chroniken (Band 4)

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 142 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 4.Mai 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

grimm4

©Sternensand Verlag

(Quelle: https://sternensand-shop.ch/products/die-grimm-chroniken-4-der-gesang-der-sirenen?variant=11425486864427)

Klappentext:

„Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.

Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.

Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.

 

»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«“

Quelle: http://www.sternensand-verlag.ch

Meine Meinung:

Achtung! Das ist Band 4 einer Reihe, die Rezension kann also Spoiler zu Band 1 bis 3 enthalten!

Meine Rezensionen zu Band 1-3 findet ihr auch hier auf meinem Blog

Der Schreibstil

Auch in diesem Band konnte mich die Autorin mit ihrem sehr detailreichen Schreibstil verzaubern. Schnell sind auch die neuen Orte und Personen vor meinem Inneren Auge erschienen und ch konnte bestens in die Geschichte eintauchen.

Die Geschichte

Band 1, 2 und 3 der Grimm-Chroniken haben mir ja schon gut gefallen. Aber Band 4: Der Gesang der Sirenen hat einfach alles noch einmal getoppt. Auch meine Erwartungen wurden übertroffen!

Das Buch beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung bzw. Rückblende, was im letzten Band in den einzelnen Erzählsträngen passiert ist. Das hat mir sehr gut geholfen, gleich wieder in die Geschichte einsteigen zu können, da ich mir bei manchen Aspekten nicht mehr genau sicher war, wann und wie sie genau passiert sind.

Auch in diesem Teil der Reihe erfährt man wieder gleichzeitig, was Will in Schneewitchens Traum erlebt, was Maggy und ihr Bruder Joe währenddessen machen und wie es auf Marys und Dorians Reise weitergeht. Maya Shepherd verknüpft hierbei gekonnt ein paar weitere Märchen mit der Hauptstory und verpackt immer wieder ein paar kleine Details, die dafür sorgen, dass alle bisher erschienen Bände so gut zusammenpassen und die die Geschichten immer wieder zu etwas Besonderem machen.

Vor allem fand ich toll, dass die Geschichte nun so richtig in Fahrt gekommen ist. Es ist und bleibt spannend, in allen Erzählsträngen. Mary und Dorian stellen sich einige Gefahren über den Weg, die es zu überwinden heißt. Will kämpft damit, sein „Wahres-Ich“ zu erkennen und gleichzeitig zu entscheiden, was er bezüglich Schneewitchen machen sollte. Diese begleiten wir als Leser währenddessen in einem weiteren Abschnitt ihres Lebens. Außerdem taucht ein mehr oder weniger neuer Charakter auf, der mich total begeistern konnte.

Am allermeisten haben mir die Szenen von Maggy in der Bibliothek gefallen. Nicht nur, dass ich mich ihr bezüglich ihrer Liebe zu Büchern so verbunden gefühlt habe, sondern auch hier hat die Autorin ein so wundervolles Element eingebaut. Die Geschichte wirkt so irgendwie reeller und setzt gleichzeitig zumindest Joe und Maggy irgendwie auch auf eine ähnliche Ebene wie uns Leser, was mich den beiden noch verbundener fühlen lassen hat.

Fazit

Der bislang spannendste Teil der Grimm-Chroniken, dessen Dynamik und kleinen Details mich total verzaubern konnten! Leider ist das der letzte Band, der vor der Sommerpause erscheint, aber ich bin mir sicher, dass es das Warten auf Band 5 wert ist!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 4: Der Gesang der Sirenen“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

 

Rezension (Rezensionsexemplar): “Und dafür hab ich mir die Beine rasiert?: Die ganze Wahrheit über Liebe, Sex und die Suche nach dem großen Glück” von Charlotte Caspa

Infos

Autorin: Charlotte Caspa

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Seitenanzahl: 256 Seiten

ISBN: 978-3-499-63303-4

20180330_104814.jpg

©Cover Rowohlt Verlag

Klappentext

„Garantiert keine Fake News: die kuriosesten Forschungsergebnisse zu allen Lebenslagen.
Denken Sie auch manchmal, dass alle Ihre Facebook-Freunde, überhaupt alle anderen, ein aufregenderes Leben führen? Das ist nur gefühlt so, versprochen. Die Wahrheit ist: Die meisten hassen ihren Job und freuen sich morgens schon aufs Zubettgehen. Frauen führen Beziehungen nur aus Gewohnheit, und Männer tragen ihre Unterhose bis zu einer Woche. Wir treffen im Leben zwölf Mörder, und 90 Prozent der Hände, die wir schütteln, werden auch zur Masturbation benutzt. Weil das aber niemand postet, finden Sie diese Infos hier. Die gute Nachricht: Die harten Fakten können bisweilen ganz schön komisch sein.“

(Quelle: thalia.at)

Meine Meinung

Ich wollte dieses Buch von dem Augenblick weg unbedingt lesen, in dem ich den Titel gelesen habe. Es schien mir etwas ganze Neues, Freches und doch auch Ehrliches zu sein. Ich habe das Buch immer wieder zwischendurch gelesen und war dann innerhalb von zwei Tagen durch.

Jedoch sollte gleich zu Beginn gesagt werden: Der Titel klingt zwar locker lustig, der Inhalt des Buches ist jedoch die blanke Wahrheit, nichts wirf hier schöngeredet. Und wie die meisten von uns ja wissen, ist das Leben kein Ponyhof und so sind auch diese Fakten nichts für Menschen, die mit schwarzem Humor nichts anfangen können, oder sich schwer tun, über sich selbst zu lachen. Ja, manche Fakten in diesem Buch sind deprimierend, deshalb finde ich es wichtig, dass man sich während des Lesens dieses Buches immer wieder vor Augen führt, dass sich jetzt trotzdem nichts ändert, auch wenn man jetzt Dinge weiß, die man vorher nicht wusste und die einen vielleicht bedrücken. Deshalb wird die Welt objektiv betrachtet auch nicht einfach schlechter. Das spricht die Autorin auch im Nachwort an, was ich sehr gut gefunden habe. Deshalb mein Tipp: Wenn Sie dieses Buch lesen, dann lesen Sie bitte auch das Vor- und das Nachwort, denn es bereitet einen einerseits auf de Fakten vor und andererseits hilft das Nachwort dabei, das alles noch einmal kurz zu reflektieren.

Einige der Fakten habe ich vor allem durch den Psychologie und Philosophie-Unterricht früher an der Schule oder aber durch mein Biologie-Studium bereits gekannt, doch manches war auch völlig neu für mich. Toll finde ich an diesem Buch, dass direkt unter jeder Aussage die Quelle vermerkt ist, sei es eine Organisation wie die WHO, ein wissenschaftlicher Artikel oder eine Durex-Studie. Jedenfalls kann man so, wenn man Genaueres zu diesem Fakt wissen will oder nach Hintergrundwissen strebt, noch einmal selber nachlesen.

Ein klitzekleiner Kritikpunkt bezüglich der Quellen wäre hierbei, dass ich mir bei manchen Studien nicht sicher bin, wie objektiv diese durchgeführt wurden und wie sehr man sich so auf das Ergebnis verlassen kann. Aber es geht hier eigentlich vorrangig darum unterhalten zu werden und nicht einen wissenschaftlich korrekten Artikel für ein hochklassiges Magazin zu schreiben, also ist das ja nicht so schlimm.

Die Gestaltung und der Aufbau dieses Buches haben mir besonders gut gefallen: Die Fakten fangen immer mit einer fettgedruckten Überschrift bzw. kurzen Zusammenfassung an, dann wird dieser Satz meist noch kurz genauer erklärt. Darunter ist dann die Quelle zu finden. Es folgt ein kleiner Abstand und es geht mit dem nächsten Fakt weiter. Insgesamt ist das Buch in 11 Kapitel (ohne Vor- und Nachwort) gegliedert, in denen es jeweils beispielsweise um Falten über Männer oder Frauen oder aber auch um den Job geht. Am schwersten verdaulich fand ich hierbei die Kapitel über Beziehungen, Glück und das Leben im Allgemeinen, ich bin aber – ohne jetzt arrogant wirken zu wollen – eine relativ selbstsichere junge Frau, die auch einen etwas derben Humor hat, deshalb hab ich zwar beim Lesen hin und wieder ein wenig Schlucken müssen, im Nachhinein habe ich mich aber nicht schlechter gefühlt oder so etwas und im Großen und Ganzen hat mich, als wissbegieriger Mensch, dieses Buch doch auch ziemlich gut unterhalten.

Fazit

Dieses Fakten-Buch hat mir sehr gut gefallen, sowohl was den Inhalt, als auch die Gestaltung betrifft. Jedoch würde ich unsicheren oder oft zweifelnden Menschen von diesem Buch abraten, denn nicht jeder verträgt diese teils doch ziemlich finsteren Fakten und man sollte sich selbst das Leben ja nicht schwerer machen, als es manchmal nun mal ist.

Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen!

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Die Tatsache, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension (Rezensionsexemplar): „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach

Titel: Feiy – Im Licht des Mondes (Band 1)

Reihe: Dunkle Feen (1)

Autorin: Juliane Maibach

Seitenanzahl: 332 Seiten

ISBN: 978-2919800483

Feiy

Bildquelle: http://www.juliane-maibach.com/

(C) Juliane Maibach

Klappentext:

„Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.

Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen äußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue Träne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.

Vince spürt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.“

(Quelle: http://www.juliane-maibach.com)

Meine Meinung:

Dadurch, dass mir Julianes Seelenlos-Reihe so gu gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut, als sie mir angeboten hat, „Feiy – Im Licht des Mondes“ als Rezensionsexemplar zu lesen.

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da ich zwar schon Bücher über Feen oder Feiys gelesen habe, der Klappentext hier aber eine ganz neue Geschichte vermuten ließ. Und mit dieser Vermutung lag ich auch durchaus richtig.

Der Schreibstil

Ich mag den Schreibstil von Juliane Maibach einfach. Er ist so schön bildhaft und doch nicht allzu verschnörkelt geschrieben. Es fällt mir immer wieder leicht, ihre Bücher in kurzer Zeit zu lesen, was nicht nur an der Spannung liegt, sondern auch daran, dass sich ihr Schreibstil so flüssig lesen lässt. Auch in diesem Buch konnte ich mir die Welt und die Figuren wieder richtig gut vorstellen und konnte so schnell in der Geschichte versinken und alles um mich herum vergessen.

Die Geschichte

Auch wenn es hier im Gegensatz zur Seelenlos-Reihe um eine ganz andere Thematik geht, Machen sich auch hier die Protagonisten Alice und Vince auf eine Reise durch teils ziemlich gefährliche Gebiete und man lernt so nach und nach immer mehr von der fremden Welt kennen, ohne diese direkt beschrieben zu bekommen. Juliane schafft es, die Grundfesten zu legen, jedoch bleibt hier immer noch genug Spielraum, um auch die eigene Fantasie einzubringen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Aufgabe von Feiys ist es, Verträge mit Menschen abzuschließen und so ihr Lebenslicht zu erhalten, welches sie wiederum an ihren Talim abgeben müssen und dafür erhalten sie dann eine Provision. So gesehen, sind Feiys nicht gerade die guten Feen, die man sich so oft vorstellt. Doch wie es auch bei uns Menschen ist, ist nicht jeder gleich und man sollte sich nicht allzu schnell eine Meinung bilden. Denn Alice und Vince brechen aus den „Vorurteilen“ immer wieder aus, auch wenn sie sich dennoch an gewisse Regeln halten müssen, um zu überleben. Denn ein Feiy verpflichtet sich einem einzigen Talim und ist dann sein Leben lang von diesem abhängig.

Die Charaktere

Alice

Alice ist in dieser Geschichte von Anfang an eine ziemlich taffe Feiy, die es sich gerne durch ihre Provision gutgehen lässt. Sie mag es nicht sonderlich, den Menschen ihr Lebenslicht zu entziehen, sie will aber auch nur ungern auf den Luxus eines eigenen Bettes und eines Bads verzichten und so muss sie wohl oder übel ihren Beruf nachgehen. Sie ist aber nicht skrupellos, wenn sie auch etwas unvorsichtig beim kämpfen ist. Denn Feiys haben auch einige magische Gaben und so verwüstet sie bei der Verteidigung vor bösen Wesen auch hin und wieder einmal aus Versehen ein Haus oder ähnliches. Eigentlich ist sie eine Einzelgängerin. Als sie den etwas unbeholfen wirkenden Vince trifft, der so gerne magische Kräfte erlangen würde macht sie jedoch eine Ausnahme und nimmt ihn unter ihre Fittiche.

Vince

Es ist sein größter Traum, magische Kräfte zu erlangen, auch wenn das heißt, dass er ein Feiy werden muss und so den „Befehlen“ eines Talim unterliegt. Als er auf Alice trifft, wittert er seine Chance diesen Traum zu verwirklichen und lässt nicht locker, bis er Alice zu ihrem Talim begleiten darf. Mich erinnert er von seiner Persönlichkeit her immer wieder an Asrell aus der Seelenlos-Reihe, was ich aber gut gefunden habe, da er ja nicht genau so wie Asrell ist, aber ich hin und wieder an ihn erinnert werde. Er ist zwar nicht der beste Kämpfer, aber er hat einen sehr starken Willen und so kann er sich immer wieder durchboxen.

Allgemein

Juliane Maibach hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in diese fremde Welt zu entführen. Auch, wenn das Buch nicht durchgehend vollgepumpt mit Spannung war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Am Ende des Buches hat mich die Autorin mit einigen Fragezeichen zurückgelassen, vor allem da ich nicht weiß, wem ich von den Nebencharakteren trauen kann und wem nicht. Ich habe schon einige Vermutungen, wer eine düstere Seite an sich hat und nur so einiges vorspielt, aber wahrscheinlich liege ich mal wieder voll daneben, was bei Juliane Maibachs Büchern nichts Neues wäre. Sie schafft es immer wieder, mich zu überraschen, was ich gleich noch spannender an ihren Büchern und so auch an „Feiy – Im Licht des Mondes“. Ich verstehe zwar nicht vollkommen, warum dieses Buch diesen Titel trägt, aber das macht mir eigentlich nichts aus.

Fazit

Ein spannender Romantic Fantasy Roman mit teils bekannten, teils ganz neuen Elementen, sowie sympathischen Charakteren, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Ich vergebe für „Feiy – Im Licht des Mondes“ von Juliane Maibach 5 von 5 möglichen Sternen und kann euch das Buch wirklich empfehlen!

 

Vielen Dank an Juliane Maibach für dieses (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein (Vorab-)Leseexemplar/Rezensionsexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension (Werbung-unbezahlt, Rezensionesexemplar): “Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Der Schlafende Tod

Reihe: Die Grimm Chroniken

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 132 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 6.April 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.

Grimm3

©Sternensand Verlag

Klappentext:

Goldenes Sonnenlicht fiel durch die Scheiben direkt auf den Glassarg, in dem ein Mädchen schlief. Schwarzes glattes Haar lag ihr über die schmalen Schultern und reichte bis zu ihren Brüsten. Es glänzte seidig, als wäre es gerade erst gebürstet worden. Lange dunkle Wimpern umrahmten ihre geschlossenen Augen. Sie trug ein blütenreines weißes Kleid aus zarter Spitze. Wie sie dort lag, wirkte sie vollkommen friedlich, so als könne sie keiner Menschenseele etwas zuleide tun.

Es herrschte eine andächtige Stille, die von Rumpelstein zerbrochen wurde. »Töte sie, Wilhelm«, forderte er mit kalter Härte. »Bohre ihr einen Pflock ins Herz. Nur so können wir sicher sein, dass sie wirklich tot ist.«

Quelle: https://sternensand-shop.ch/collections/maya-shepherd/products/die-grimm-chroniken-3-der-schlafende-tod?variant=10410251321387

Meine Meinung:

Das hier ist Band 3 einer Reihe, deshalb könnte diese Rezension Spoiler zu Band 1 und 2 enthalten!

Meine Rezension zu Band 1 und Band 2 findet ihr auch auf meinem Blog.

Der Schreibstil

Ich will gar nicht zu viel dazu sagen, da ich das ja auch schon in den vorangegangenen Rezensionen zu Band 1 und 2 getan habe. Aber: Mayas Schreibstil gefällt mir immer noch super gut und ich kann mir sowohl die Personen als auch die Orte deshalb echt gut vorstellen.

Die Geschichte

Wie ihr schon am Klappentext erkennen könnt, lernen wir einen mehr oder weniger neuen Charakter in diesem Band kennen. Dieses Mädchen wird eine wichtige Rolle spielen und ich fand es sehr, sehr spannend mehr über es zu erfahren. Auch begleitet man weiterhin Mary und Doria, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Ich fand es einfach toll, dass sich die Geschichten von Will und Mary in diesem Band noch viel mehr miteinander verstrickt haben! Ich war ja anfangs der Meinung, dass ich die Kapitel über Mary mehr mag, als die über Will, weil sie einfach mehr Märchenelemente enhalten. Jetzt wo sich beide Geschichten immer mehr überschneiden, kann man das eigentlich nicht mehr wirklich als Argument nehmen und da wurde mir plötzlich klar, das ich einfach Will nicht sonderlich sympathisch finde. Das soll jetzt nicht heißen, das er mich nervt oder dass ich die Stellen, an denen er vorkommt, nicht gerne lese, aber ich denke einfach, dass ich nicht mit ihm befreundet sein wollen würde, wenn ich im echten Leben auf ihn treffen würde.

Was mir am Allerbesten gefallen hat, sind eigentlich alle Kapitel über das „geheimnisvolle Mädchen“. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde, aber diese Szenen sind so toll und bildhaft beschrieben – die anderen eigentlich auch, aber diese sind mir doch besonders im Gedächtnis geblieben. Man lernt einige Charaktere nun auch von anderen Seiten kennen und wieder war ich mir nicht so sicher, wer gut und wer böse ist. Immer, wenn ich einen Charakter besonders sympathisch gefunden habe, hatte ich das Gefühl, dass ich bei meiner Meinung über sie/ihn falsch liegen könnte. Bis auf Maggy. Ich glaube sie ist einfach wirklich eine gute Seele.

Auch fand ich es toll, wie magische/übernatürliche Wesen immer besser in die Geschichte eingebaut wurden, ohne, das der Fokus zu stark auf diesen Aspekt gelegt wurde.

Weiters kommt immer wieder auch ein wenig Spannung auf und wie der Titel und auch der Klappentext bereits zeigen, spielt auch der Tod eine gewisse Rolle.

Fazit

Eine spannende und wunderschön bildhaft beschriebene Geschichte über Familie, Freundschaft, Tod und Märchen. Ich bin begeistert von den Grimm-Chroniken und freue mich schon sehr auf Band 4!

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 3: Der schlafende Tod“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier wiedergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension (Rezensionsexemplar): “Märchenwelt” von Michael Köhlmeier (HG.)

Infos:

Titel: Märchenwelt

Herausgeber: Michael Köhlmeier

Seitenanzahl: ca. 730 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 09.Oktober 2017

ISBN: 978-3-328-10221-2

Das Buch ist als eBook, Hörbuch und als Taschenbuch erhältlich.

Maerchenwelt von

©Penguin Verlag

Klappentext:

Märchen sind der älteste Wissensspeicher der Menschheit und ein Spiegel ihrer Träume, Ängste und Wünsche. Michael Köhlmeier, gefeierter Romancier und begnadeter Erzähler, hat einhundert Geschichten aus aller Welt gesammelt und nach Urszenen geordnet. Neben altbekannten Klassikern – etwa den Märchen der Brüder Grimm, von Hans Christian Andersen oder den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht – gibt es neue Perlen zu entdecken: isländische Sagen und Märchen aus der Karibik ebenso wie Überlieferungen aus den Steppen Nordamerikas. Ein Schatz für jeden Märchenliebhaber, egal ob groß oder klein.“

Quelle: https://blogger.randomhouse.de

Meine Meinung:

Dass ich ein großer Märchenfan bin, dürftet ihr ja inzwischen wissen. Als ich dann dieses Buch in einer Buchhandlung gesehen habe, musste ich es sofort im Bloggerportal von der Randomhouse Verlagsgruppe anfragen. Ich war überglücklich, als ich das Buch dann wirklich als Rezensionsexemplar erhalten habe. (Die Tatsache, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, hat in keiner Weise meine hier wiedergegebene Meinung beeinflusst.) Vielen Dank an dieser Stelle an den Penguin Verlag!

Jedenfalls war ich sehr gespannt auf das Buch und ich hatte eine relativ hohe Erwartung, da mir das Cover mit diesen goldenen Verzierungen unglaublich gut gefällt und ich Herrn Michael Köhlmeier schon von Büchern wie „Die Nibelungen: neu erzählt“ aus der Schule kannte.

Besonders toll fand ich, dass das Buch in zehn Kapitel zu je zehn Märchen aufgeteilt ist, je nach Thema. So trägt beispielsweise ein Kapitel den Titel „Bruder und Schwester“ und darin wurden zehn Märchen zusammengefasst, in denen es um Geschwister geht oder in denen eben Geschiwster eine wichtige Rolle spielen. Außerdem hat es mir richtig gut gefallen, dass nicht nur die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm oder jene von Hans Christian Andersen in diesem Buch vorkommen, sondern man lernt auch sehr viele neue Märchen aus aller Welt kennen – wie der Titel des Buches auch schon vermuten lässt. Auffallend war für mich auch, dass ich immer dachte, Märchen hätten meistens einen kleinen Lehrgehalt. Zumindest kommt mir das bei den Grimm-Märchen oft so vor. In diesem Buch habe ich aber auch Märchen gelesen, aus anderen Ländern wie beispielsweise Mazedonien, Japan etc. und diese Märchen haben sich doch teils vom Aufbau und auch von der Handlung her sehr unterschieden. So gewinnen doch auch mal die Bösen und ich hatte absolut nicht damit gerechnet, dass diese Märchen so enden würden. Ich wurde also beim Lesen dieses Buches auch immer wieder überrascht.

Hervorheben möchte ich auch noch, wie viel Mühe sich der Herausgeber gemacht hat (vermute ich zumindest). Nicht nur hat er 100 Märchen gesammelt und nach der Thematik geordnet. Nein, er hat auch noch wirklich schöne, erklärende Einleitungen zu allen Kapiteln verfasst. Und er hat uns LeserInnen einen Einblick in seine Kindheit und die Bedeutung von Märchen in seinem eigenen Leben gegeben. Mir hat alleine das „Vorwort“, welches den Titel „Wo das Erzählen noch geholfen hat“ trägt, schon unglaublich gut gefallen – mir ist richtig warm um’s Herz geworden und ich habe auch Einiges über Märchen dazugelernt. Außerdem habe ich in diesem Buch eineige Dinge über die Gebrüder Grimm, natürlich auch im Bezug zu ihren Märchen, erfahren, die mir zuvor noch unbekannt waren.

Natürlich waren auch immer wieder Märchen dabei gewesen, die mir nicht so gut gefallen haben, aber so ist das eben in Sammlungen von Geschichten: man kann nicht mit allem den Geschmack von allen LeserInnen treffen, das finde ich also auch gar nicht schlimm.

Das Einzige, was dieses Buch für mich noch besser hätte machen können, wäre die ein oder andere Illustration gewesen, denn dieses Buch besteht wirklich nur aus Text. Aber eigentlich finde ich das auf eine gewisse Weise auch wieder gut, denn so merkt man, dass es kein Kindermärchenbuch ist, sondern vor allem auch erwachsenen LeserInnen unterschiedliche Märchen durch dieses Buch wieder nähergebracht werden können. Denn Märchen sind nicht nur etwas für Kinder.

Fazit

Es war wirklich toll, Märchen von überall her zu lesen und dadurch auch neue Geschichten kennenzulernen. Die Vielfalt der hier gesammelten Märchen konnte mich voll überzeugen. Weiters merkt man, dass sich Herr Köhlmeier sehr viel Mühe beim Zusammenstellen der Kapitel gegeben hat. Ich werde das Buch gut aufbewahren, um hoffentlich irgendwann meinen zukünftigen Kindern daraus vorlesen zu können. Alles in allem, kann ich das Buch von Herzen weiterempfehlen!

Ich vergebe für „Märchenwelt“ 5 von 5 möglichen Sternen.

Rezension ( Werbung-unbezahlt, Rezensionsexemplar): “Die Grimm-Chroniken 2: Asche, Schnee und Blut” von Maya Shepherd

Infos:

Titel: Asche, Schnee und Blut

Reihe: Die Grimm Chroniken

Autorin: Maya Shepherd

Seitenanzahl: 160 (Taschenbuch)

Erscheinungstermin: 2.März 2018

Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch erhältlich. Das Taschenbuch erscheint im Sternensand Verlag.
grimm2_1024x1024.png

©Sternensand Verlag

Klappentext:

„Die zweite Folge der ›Grimm-Chroniken‹ enthüllt ein Schneewittchen, wie es bisher niemand kannte. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, ebenso wie zwischen Wahrheit und Lüge, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität.

»Wer hat Ihnen das angetan?«, flüsterte Maggy.

Der Mann richtete seine grauen Augen auf sie. »Schneewittchen«, stieß er mit seinem letzten Atemzug hervor, bevor sein Herz zum Stillstand kam.“

Quelle: https://sternensand-shop.ch/collections/maya-shepherd/products/die-grimm-chroniken-2-asche-schnee-und-blut?variant=6126253342758

Meine Meinung:

Das hier ist Band 2 einer Reihe, deshalb könnte diese Rezension Spoiler zu Band 1 enthalten!

Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Der Schreibstil

Auch in diesem Band habe ich Mayas Schreibstil – wie in bisher allen ihren Büchern – sehr gemocht. Die Geschichte ist dieses Mal noch etwas düsterer und Maya Shepherd’s Schreibstil hat sich perfekt an diese Stimmung angepasst.

Die Geschichte

Band 1 hatte schon teils eine düstere Stimmung vermittelt, das hat dieses Buch aber noch einmal getoppt. Vor allem die Szenen mit Schneewitchen sind teils ziemlich gruselig. Meistens steht im Kontrast dazu Marys Geschichte, welche immer noch am märchenhaftesten auf mich wirkte. Doch auch ihre Geschichte zeigt immer mehr Schattenseiten auf. Man lernt alle Charaktere besser kennen und auch neue Personen tauchen auf. Außerdem spielen nun mehr oder weniger magische Wesen eine Rolle in der Geschichte, die nicht gerade den Grimm-Märchen entsprungen sind. Anfangs war ich so „Oh nein, bitte nicht!“, da ich Angst hatte, dass das Märchenfeeling damit zerstört werden könnte. Jedoch passt das Ganze nach und nach immer besser in die Geschichte hinein und Maya hat mich dann im Nachwort endgültig besänftigt, denn da spricht sie diese ganze Thematik auch noch einmal an. Der Aspekt, dass von nun an auch Wesen, die nicht typisch für Grimm-Märchen sind, eine Rolle spielen, hat auf jeden Fall nochmals Schwung in die Geschichte gebracht und für Spannung gesorgt. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und vor allem auch, wem man von den Charakteren vertrauen kann und wem nicht, es ist nämlich ganz und gar keine Schwarz-Weiß-Malerei, was gut und böse in dieser Geschichte betrifft.

Fazit

Ein düsterer und spannender zweiter Band, der die Neugierde auf die Folgebände weckt, auch wenn ich noch ein bisschen skeptisch bin, wie diese Fantasy-Aspekte schlussendlich mit den märchenhaften Figuren und Settings harmonieren werden.

Ich vergebe für „Die Grimm-Chroniken 2: Asche, Schnee und Blut“ 4 von 5 möglichen Sternen.

Vielen Dank an Maya Shepherd für dieses Vorab-Leseexemplar. Die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um ein Vorab-Leseexemplar der Autorin handelt, hat meine hier widergegebene Meinung in keinster Weise beeinflusst.

#WundersamesBücherABC: Buchstabe O

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war es hier in letzter Zeit ziemlich ruhig, was die Rubrik #WundersamesBücherABC betrifft. Ich hatte einige schwierige Klausuren, die Klausurenphase ist zwar noch nicht vorbei, aber gerade habe ich ein oder zwei Tage Verschnaufpause und die möchte ich dazu nutzen, hier mal wieder etwas aktiver zu sein. Bitte verzeiht mir, dass ich manchmal einfach nicht genug Zeit für den Blog habe. Aber hier ist nun der Beitrag zum Buchstaben …

…O wie…

…die „Obsidian“-Reihe von Jennifer L. Armentrout

Verlag: Carlsen Verlag

ISBN:

Band 1 (Taschenbuch): 978-3-551-31601-1

9783551316011

©Carlsen Verlag

Klappentext:

„Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …

Der SPIEGEL-Bestseller und erste Band der Obsidian-Serie endlich im Taschenbuch – mit zwei exklusiven Bonusgeschichten: »Die erste Begegnung« und »Spaghetti-Ninja«.“

(Quelle: www.carlsen.de)

Warum ich das Buch gekauft habe?

Ganz ehrlich: Weil sie in der Buchhandlung gerade „City of Ashes“ nicht lagernd hatten, ich am nächsten Tag in Urlaub geflogen bin und noch eine Urlaubslektüre brauchte. Da ist mir „Obsidian – Schattendunkel“ sofort ins Auge gesprungen. Und ich bin sehr froh, dass ich es mir damals gekauft habe.

Habe ich das Buch bereits gelesen?

Ja, ich habe es dann im Griechenland-Urlaub innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch hat mich total gefesselt. Es war mein erstes von Jennifer L. Armentrout und es werden noch viele von dieser Autorin folgen, denn ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die Geschichte war spannend, die Charaktere fand ich sehr unterhaltsam und super bildhaft beschrieben und das Buch hat sich einfach total flüssig gelesen. Leider habe ich den großen Fehler gemacht und Band 2 erst Monate später gelesen (damals wollte ich zuerst die Reihe „Die Chroniken der Unterwelt“ von Cassandra Clare fertig lesen, das hab ich bis heute leider nicht gemacht). Bislang habe ich bei der Obsidian-Reihe Band 1 bis 4 gelesen, aber leider waren immer so lange Pausen zwischen den verschiedenen Bänden, dass mich die Geschichte dann nicht mehr so richtig fesselnd konnte. Bei jedem Buch hat sich das Lesen ein wenig mehr hingezogen. Band 5 liegt bislang auf dem SuB, wird aber hoffentlich bald gelesen. Denn auch, wenn ich nicht mehr so arg begeistert bin, wie ich es bei Band 1 war, möchte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht, außerdem sind mit die Charaktere irgendwie ans Herz gewachsen.

 

Habt ihr schon ein Buch von Jennifer L. Armentrout gelesen, oder konntet ihr sie vielleicht sogar auf der Frankfurter Buchmesse 2017 oder bei einem anderen ihrer Deutschlandbesuche treffen? Verratet es mir doch in den Kommentaren!