#MagdasMondayTalk: Das Vorstellungsgespräch (Interview) mit Marion Hübinger

Steckbrief

Name: Marion Hübinger

Veröffentlicht seit: 2014

Insgesamt 7 Bücher bisher:

Farben der Dunkelheit  E-Book bei Carlsen Vlg. /Impress 2014(mein Debüt, Vertrag aber jetzt ausgelaufen)

Soul Colours – Blaue Harmonie

Soul Colours . Rote Rebellion

Soul Colours – Schwarzer Verrat

meine wunderbare Serie als E-Book bei Carlsen Vlg/Impress 2015/16

Water Love  im Drachenmond Verlag 2017

Krieger der Lüfte im Papierverzierer Verlag 2018

Nachtfunke im Tagträumer Verlag 2019

Marion Hübinger ist zwar am Bodensee in der schönen Stadt Konstanz aufgewachsen, lebt mittlerweile aber schon viel länger in München/Bayern. Darum sieht sie beides als Heimat an.

Das Interview

Magdalena:

Guten Tag Frau Hübinger!

Willkommen auf meinem Blog!

Ich hoffe, es geht Ihnen gut?

Marion:

Ihnen auch einen schönen Tag, Frau Pauzenberger. Mir geht es gut, danke, und ich freue mich, dass ich heute hier sein kann.

Magdalena:

Ich habe ja schon ein klein wenig über Sie durch ihre Autorenvita erfahren, aber möchten Sie sich vielleicht noch einmal kurz vorstellen?

Marion:

Nun ja, wie Sie wissen, bin ich nicht nur Autorin, sondern auch gelernte Buchhändlerin. Mein Herz schlägt also gleich zweifach für Bücher. Mich kennt man fast nie ohne ein Buch in der Hand. Und seit ich vor einigen Jahren mit dem Schreiben begonnen habe, sind in meiner Tasche auch immer Stift und Papier dabei. Mein Tag könnte durchaus ein paar mehr Stunden haben, denn nebenbei bin ich auch Mutter von 3 Töchtern und schmeiße den Haushalt (P.S. der kommt gern zu kurz!!)

Magdalena:

Sehe ich das also richtig, dass Sie sich Notizen zu Ihren Ideen gerne per Hand mit Stift und Papier machen, bevor Sie sich an den Computer setzen? Oder präferieren Sie dies lediglich, da es einfacher ist, einen Notizblock mit sich zu tragen als einen Laptop und Sie immer wieder Geistesblitze bekommen, wenn Sie unterwegs sind?

Marion:

Ich hoffe, Sie arbeiten auch gern mit Autoren zusammen, die noch ganz klassisch ihre Geschichten per Hand aufschreiben. Denn genau so kommen meine Bücher zustande. Erst fülle ich jede Menge Collegeblocks und Notizbücher, dann überarbeite ich die Geschichte bereits das erste Mal beim Übertragen in den PC. Danach lese ich sie gern laut vor, um weitere Stolperteine zu finden, die man besser hört als sieht. Sie glauben nicht, wie leicht man eigene Fehler selbst beim dritten oder vierten Mal überliest.

Magdalena:

Das ist zwar nicht die modernste Strategie, scheint aber doch sehr praktisch und erfolgreich zu sein.

Darf ich fragen, was Sie sonst noch neben dem Schreiben machen? Haben Sie vielleicht weitere, besondere Interessen oder Hobbies?

Marion:

Ich sehe das so, das Wichtigste für einen Autor ist es doch, dass die Kreativität sich entfalten kann. Egal auf welche Weise. Und  bisher habe ich für jedes meiner Manuskripte einen Verlag gefunden, was mich ungemein freut.

Zu Ihrer Frage nach meinen Hobbys … auch hier bin ich vor allem kreativ unterwegs, ich singe im Chor, besuche gern Malworkshops, und ich tanze regelmäßig, also Paartanz. Ich arbeite auch viel mit Kindern zusammen, hier engagiere ich mich in einer Schule vor allem bei der Leseförderung.

Magdalena:

Ihre Interessen finde ich sehr vorbildlich, vor allem was das Engagement für die Förderung von Kindern betrifft!

Nun frage ich mich aber auch: Wann und wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen?

Marion:

Die Kinder sind einfach dankbare Zuhörer, ich habe damit schon angefangen, als meine eigenen Kinder noch klein waren, erst in einer Bibliothek, inzwischen in einer Grundschule. Gleichzeitig bekomme ich so einen Eindruck, was die Kinder heutzutage so beschäftigt. das hilft mir wiederum auch für meine eigenen Bücher, auch wenn ich (noch) kein Kinderbuch veröffentlicht habe.M

Das Schreiben war schon immer ein Weg um mich auszudrücken. Ich habe schon als Jugendliche geschrieben, Briefe, Gedichte, Tagebücher. Als ich dann Familie hatte, schrieb ich für meine Kinder Geschichten. Ich habe allerdings nie darüber nachgedacht, sie zu veröffentlichen. Es war eher ein Zufall, dass ich mein erstes Jugendbuchmanuskript einer Agentur geschickt habe und dies gleich im Carlsen Verlag/Impress angenommen wurde. Das ist gerade mal 5 Jahre her. Aber seitdem schreibe ich kontinuierlich, gerade ist mein 7. Buch erschienen.

Magdalena:

7 Bücher in 5 Jahren, das ist eine ganz schöne Leistung und das neben Familie und Haushalt. Scheint als wären Sie sehr gut darin, sich Ihre Zeit einzuteilen.

Was würden Sie als Ihre größte Stärke und was wiederum als ihre größte Schwäche bezeichnen?

Marion:

Ich gebe einfach mein Bestes und bleibe authentisch.

Meine Stärke liegt vor allem darin, dass ich anderen Menschen gut zuhöre und mich auch für sie engagiere. Genauso funktioniert das in meiner Arbeit. Ich bin mit ganzem Herzen dabei, was immer ich mache.

Ist es eine Schwäche, wenn ich stets an das Gute im Menschen glauben möchte?

Magdalena:

Um Ihre Frage zu beantworten: Ich würde sagen, dass das grundsätzlich eine gute Eigenschaft ist, die leider immer wieder von anderen ausgenutzt werden könnte und meist nicht dem Selbstschutz beiträgt. Aber solange diese Eigenschaft nicht in blinde Naivität umschlägt, würde ich es nicht direkt als Schwäche bezeichnen.

Mich würde jetzt interessieren, wo Sie sich selbst in 10 Jahren sehen?

Marion:

Manchmal ertappe ich mich schon bei dem “naiven” Gedanken, die Welt retten zu wollen. Dann wäre ich gern eine Art Superwoman, die voll den Plan hat, wie man den Klimawandel aufhält, die Meere sauber bekommt, ein friedliches Miteinander schafft und den Menschen dabei hilft, das zu schätzen, was sie haben: dieses eine Leben auf diesem einzigartigen Planeten.

In 10 Jahren sehe ich mich überall auf der Welt schreiben, denn ich habe eine sehr reiselustige Familie (am liebsten aber in einem Cottage in Schottland).

Magdalena:

Das ist doch schön. Die Welt braucht Retter, Verbesserer und Träumer!

Nun sind wir auch schon bei meiner letzten Frage angekommen, die jedoch meiner Meinung nach eine sehr bedeutsame ist: Warum sollte man ausgerechnet Ihre Bücher lesen? Was macht die Geschichten besonders?

Marion:

Ich möchte meine Leser in ferne und fantastische Welten entführen, auf einen anderen Planeten, unter Wasser, in alte oder auch raue und gefährliche Zeiten, damit sie mit meinen Protagonisten mitreisen, mitfiebern und auch ein wenig mitleiden können. Wenn mir dies gelingt, dann entsteht in den Köpfen der Leser genau wie bei mir eine einzigartige Welt, aus der man nur ungern wieder hervortaucht. Das ist der Grund, warum ich Fantasy so liebe!

Magdalena:

Ich muss sagen, Sie haben mir ein gutes Bild von Ihnen selbst und Ihren Geschichten übermittelt. Ich denke, ich sollte mir Ihre Publikationen mal etwas genauer ansehen. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre Zeit und Ehrlichkeit bedanken! Auf Wiedersehen, Frau Hübinger! Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg!

Marion:

Danke schön. Ich habe mich bei Ihnen sehr wohl gefühlt und könnte mir eine Zusammenarbeit sehr gut vorstellen.

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